{"id":{"repo_id":"potsdam-thes","oai_identifier":"oai:kobv.de-opus4-uni-potsdam:69003"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/potsdam-thes/oai:kobv.de-opus4-uni-potsdam:69003","repository":{"repo_id":"potsdam-thes","name":"Universität Potsdam - Thes","base_url":"https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/oai"},"display":{"title":"Psycholinguistische Studien zur ‘gendergerechten Sprache‘","abstract":"Die vorliegende Masterarbeit stellt eine kritische Metaanalyse psycholinguistischer Studien zur sogenannten gendergerechten Sprache dar. Das Arbeitskorpus umfasst 40 Studien bzw. 69 Experimente zum Deutschen und Französischen, die auf ihre Validität und Repräsentativität hin untersucht werden. Die Arbeit widmet sich einerseits den Kriterien des Test- bzw. Studiendesigns (17 Kriterien) und andererseits solchen, die die Soziodemographie der Teilnehmer betreffen (8 Kriterien). Unter die erstgenannte Kategorie fällt die Frage danach, wie die Forschungsfragen operationalisiert wurden, wobei drei grundlegende Experimenttypen unterschieden werden (assoziationsbasierte Verfahren, namingbasierte sowie ratingbasierte Verfahren). Unter den Bereich der Soziodemographie fallen z.B. Kriterien wie die Anzahl und das Rekrutierungsverfahren der Teilnehmer, ihr möglicher studentischer Status sowie ihr Alter. Einige der erfassten Kriterien wurden im Anschluss statistisch deskriptiv ausgewertet. Dabei ergaben sich vielfältige Verzerrungen, u.a. hinsichtlich der Homogenität der Teilnehmer (geringe Teilnehmerzahl, junges Alter, oftmals studentischer Status, zu einseitiger Rekrutierungsweg) sowie methodischer Problematiken wie des in den Experimenten häufig mangelnden Kontextes, die im Verlauf der Arbeit aufgezeigt und diskutiert werden. Weiterhin wurden – in Bezug auf den Experimenttyp – inferenzielle Analysen durchgeführt, um herauszufinden, ob sich manche der Faktoren signifikant in ihrer Verteilung unterscheiden (Alter der Teilnehmer, Anzahl der Teilnehmer, studentischer Status sowie Anzahl an Testitems). Die drei letztgenannten unterscheiden sich dabei signifikant nach Experimenttyp, das Alter der Teilnehmer hingegen nicht. Abschließend werden Empfehlungen für zukünftige Studien gegeben.","abstract_html":"Die vorliegende Masterarbeit stellt eine kritische Metaanalyse psycholinguistischer Studien zur sogenannten gendergerechten Sprache dar. Das Arbeitskorpus umfasst 40 Studien bzw. 69 Experimente zum Deutschen und Französischen, die auf ihre Validität und Repräsentativität hin untersucht werden. Die Arbeit widmet sich einerseits den Kriterien des Test- bzw. Studiendesigns (17 Kriterien) und andererseits solchen, die die Soziodemographie der Teilnehmer betreffen (8 Kriterien). 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Dabei ergaben sich vielfältige Verzerrungen, u.a. hinsichtlich der Homogenität der Teilnehmer (geringe Teilnehmerzahl, junges Alter, oftmals studentischer Status, zu einseitiger Rekrutierungsweg) sowie methodischer Problematiken wie des in den Experimenten häufig mangelnden Kontextes, die im Verlauf der Arbeit aufgezeigt und diskutiert werden. Weiterhin wurden – in Bezug auf den Experimenttyp – inferenzielle Analysen durchgeführt, um herauszufinden, ob sich manche der Faktoren signifikant in ihrer Verteilung unterscheiden (Alter der Teilnehmer, Anzahl der Teilnehmer, studentischer Status sowie Anzahl an Testitems). Die drei letztgenannten unterscheiden sich dabei signifikant nach Experimenttyp, das Alter der Teilnehmer hingegen nicht. Abschließend werden Empfehlungen für zukünftige Studien gegeben.","This master's thesis presents a critical meta-analysis of psycholinguistic studies investigating the impact of so-called gender-fair language (for German and French). The research corpus is constituted of 40 studies (69 experiments), which are examined for their validity and representativeness. On the one hand, criteria related to test and study design are being presented (17 criteria) and, on the other hand, those concerning sociodemographic characteristics of the participants are being analyzed (8 criteria). The test and study design criteria address the issue about how the research questions were operationalized, resulting in three basic types of conducting experiments: association-based procedures, naming-based procedures and rating-based procedures. The sociodemographic analysis investigates criteria such as the number of participants, the student status, the age and the recruitment process. Some of the assessed criteria were subsequently analyzed statistically using descriptive methods. The results revealed various biases, including issues related to the homogeneity of participants (small sample sizes, young age of participants, high number of students and recruitment methods that may be too narrow) as well as methodological problems such as the frequent lack of contextual information in the experimental conditions, which are discussed in the thesis. Furthermore, inferential analyses were conducted regarding the experiment type to determine whether some factors differ significantly in their distribution (age of participants, number of participants, student status and number of test items). The latter three factors differ significantly depending on the experiment type, whereas the age of participants does not. Finally, recommendations for future studies are provided."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf","application/zip"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Psycholinguistische Studien zur ‘gendergerechten Sprache‘","Psycholinguistic Studies on 'Gender-Fair Language'"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Gerstenberg, Annette","Ibarrondo, Ludovic"],"dc:creator":["Löser, Christian"],"dc:description.abstract":["Die vorliegende Masterarbeit stellt eine kritische Metaanalyse psycholinguistischer Studien zur sogenannten gendergerechten Sprache dar. Das Arbeitskorpus umfasst 40 Studien bzw. 69 Experimente zum Deutschen und Französischen, die auf ihre Validität und Repräsentativität hin untersucht werden. Die Arbeit widmet sich einerseits den Kriterien des Test- bzw. Studiendesigns (17 Kriterien) und andererseits solchen, die die Soziodemographie der Teilnehmer betreffen (8 Kriterien). 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