{"id":{"repo_id":"potsdam-thes","oai_identifier":"oai:kobv.de-opus4-uni-potsdam:68968"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/potsdam-thes/oai:kobv.de-opus4-uni-potsdam:68968","repository":{"repo_id":"potsdam-thes","name":"Universität Potsdam - Thes","base_url":"https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/oai"},"display":{"title":"Schulpraktische Methoden zur Untersuchung von Mikroplastik im Boden","abstract":"Mikroplastik stellt ein wachsendes Umweltproblem dar. Bislang wurde es vor allem in Gewässern untersucht, während die Belastung von Böden weniger Beachtung findet. Gerade für den schulischen Kontext bietet das Thema jedoch großes Potenzial, um ökologische Zusammenhänge mit einem hohen Lebensweltbezug zu vermitteln. Ziel dieser Arbeit ist es, das Thema Mikroplastik im Boden für den naturwissenschaftlichen Unterricht didaktisch aufzubereiten. Im Zentrum steht die Planung, Durchführung und Reflexion eines Unterrichtsprojekts für eine 10. Klasse, das exemplarisch zeigt, wie sich komplexe Umweltfragen altersgerecht und experimentell im Schulalltag behandeln lassen. Methodisch wurden drei Versuche aufbereitet und in einer 10. Klasse durchgeführt: Zunächst wurde eine Bodenfiltration und Dichteseparation sowie ein Nachweisverfahren mittels Fluoreszenzfärbung mit iDye Poly Pink bzw. Nilrot angewandt, um Mikroplastik im Boden zu detektieren. Dafür wurde eine Fluoreszenzbox gebaut. Ein Wurzelversuch wurde zur Untersuchung des Pflanzenwachstums erstellt und ein Kompostversuch zur Analyse der Abbaubarkeit von Verpackungen angewandt. Die Ergebnisse zeigen, dass alle Versuche prinzipiell umsetzbar sind. Die Lernenden arbeiteten motiviert und engagiert, entwickelten eigene Ideen zur Extraktion von Mikroplastik aus dem Boden und reflektierten kritisch über Fehlerquellen. Damit zeigt sich, dass die Schülerinnen und Schüler eigenständig und aktiviert arbeiteten. Gleichzeitig wurden Grenzen deutlich, etwa durch geringe Standardisierung und enge zeitliche Rahmenbedingungen. Das Thema eignet sich zur Förderung naturwissenschaftlicher Kompetenzen und zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Zukünftig sollten methodische Verfeinerungen und fachübergreifende Erweiterungen verfolgt werden.","abstract_html":"Mikroplastik stellt ein wachsendes Umweltproblem dar. Bislang wurde es vor allem in Gewässern untersucht, während die Belastung von Böden weniger Beachtung findet. Gerade für den schulischen Kontext bietet das Thema jedoch großes Potenzial, um ökologische Zusammenhänge mit einem hohen Lebensweltbezug zu vermitteln. Ziel dieser Arbeit ist es, das Thema Mikroplastik im Boden für den naturwissenschaftlichen Unterricht didaktisch aufzubereiten. Im Zentrum steht die Planung, Durchführung und Reflexion eines Unterrichtsprojekts für eine 10. 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However, this topic offers great potential for teaching ecological concepts with a high relevance to everyday life, especially in a school context. The aim of this work is to adapt the topic of microplastics in soil for teaching in science classes. The focus is on planning, implementing, and reflecting a teaching project for a 10th grade class, which exemplifies how complex environmental issues can be addressed in an age-appropriate and experimental way in everyday school life. Methodologically, three experiments were prepared and carried out in a 10th grade class: Initially, soil filtration and density separation as well as a detection method using fluorescence staining with iDye Poly Pink and Nilrot were applied to detect microplastics in soil. For this purpose, a fluorescence box was built. A root experiment was set up to study plant growth and a compost experiment was used to analyze the degradability of packaging. The results show that all experiments are implementable. The students were motivated and committed, developed their own ideas for extracting microplastics from the soil, and critically reflected on sources of error. This shows that the students worked independently and engaged. At the same time, limitations became apparent, for example due to low standardization and tight time constraints. The topic is suitable for promoting scientific skills and education for sustainable development. In future research, methodological refinements and interdisciplinary extensions should be pursued."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Schulpraktische Methoden zur Untersuchung von Mikroplastik im Boden"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Beschorner, Monika","Prechtl, Helmut"],"dc:creator":["Schüler, Jan Alexander"],"dc:description.abstract":["Mikroplastik stellt ein wachsendes Umweltproblem dar. 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