{"id":{"repo_id":"potsdam-thes","oai_identifier":"oai:kobv.de-opus4-uni-potsdam:68299"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/potsdam-thes/oai:kobv.de-opus4-uni-potsdam:68299","repository":{"repo_id":"potsdam-thes","name":"Universität Potsdam - Thes","base_url":"https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/oai"},"display":{"title":"Lehrprinzipien und Kriterien des guten Geometrieunterrichts aus Sicht der Schüler:innen der dritten bis sechsten Jahrgangsstufe anhand von Zeichnungen - Eine Vergleichsstudie","abstract":"Lehrprinzipien und die Kriterien des guten Unterrichts steuern die Lehr-Lern-Prozesse in Klassenräumen, während die Wahrnehmung durch die Lernenden sich direkt auf deren Schulleistung und Einstellungen gegenüber dem Mathematikunterricht auswirkt. Diese Vergleichsstudie fokussiert die Wahrnehmung des Geometrieunterrichts, der das Potenzial zur Handlungsorientierung bietet, von Schüler:innen (N = 114) der dritten bis sechsten Jahrgangsstufe um die vorherrschenden Lehrprinzipien und Kriterien des guten Geometrieunterrichts zu identifizieren und jahrgangsspezifisch sowie -übergreifend zu analysieren. Die Schüler:innen wurden in Grundschulen von Berlin und Brandenburg unterrichtet. Die Analyse der Lehrprinzipien stütze sich auf die Darstellung des Auftretens der Lehrkraft, Interaktion und Lerntätigkeit sowie der Untersuchung der Lernumgebung und des Lernmaterials. Die identifizierten Lehrprinzipien stellten sich als zentral für die Qualität des Geometrieunterrichts heraus und wurden in der Analyse um acht weitere Kriterien des guten Geometrieunterrichts erweitert. Die Klassifikation der Lehrprinzipien erfolgte in fünf Kategorien, die sich von der starken und moderaten Schüler:innenorientierung über das ausgewogene Lernen bis hin zur moderaten und starken Lehrer:innenzentrierung erstrecken. Die Zeichnungen des ausgewogenen Lernens differenzieren sich in weiterführende Tendenzen auf, die sich dem schüler:innenorientierten oder lehrer:innenzentrierten Unterricht zuwenden. Mittels erarbeiteter Analysebögen erfolgte die Sekundäranalyse der Zeichnungen der Schüler:innen des Geometrieunterrichts, aus der sich eine differenzierte Betrachtung und folgendes übergeordnetes Gesamtbild der Wahrnehmung der Lernenden ergab und somit einem qualitativen Forschungsansatz folgte. Das Lehrprinzip der Lehrer:innenzentrierung dominierte die Zeichnungen der Schüler:innen der dritten bis sechsten Jahrgangsstufe. Mit steigender Jahrgangs-stufe nahm das Lehrprinzip der Lehrer:innenzentrierung zu, während die Schü-ler:innenorientierung abnahm. Die Kriterien des guten Geometrieunterrichts sanken mit steigender Jahrgangsstufe in ihrer Ausprägung und quantitativen Darstellung. Die Ergebnisse werden in der Diskussion zusammengefasst, interpretiert, Implikationen für die Theorie und Praxis gezogen, sowie Limitationen aufgezeigt.","abstract_html":"Lehrprinzipien und die Kriterien des guten Unterrichts steuern die Lehr-Lern-Prozesse in Klassenräumen, während die Wahrnehmung durch die Lernenden sich direkt auf deren Schulleistung und Einstellungen gegenüber dem Mathematikunterricht auswirkt. Diese Vergleichsstudie fokussiert die Wahrnehmung des Geometrieunterrichts, der das Potenzial zur Handlungsorientierung bietet, von Schüler:innen (N = 114) der dritten bis sechsten Jahrgangsstufe um die vorherrschenden Lehrprinzipien und Kriterien des guten Geometrieunterrichts zu identifizieren und jahrgangsspezifisch sowie -übergreifend zu analysieren. Die Schüler:innen wurden in Grundschulen von Berlin und Brandenburg unterrichtet. 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The analysis of the mode of instruction was based on the presentation of the teacher's behaviour, interaction and learning activities as well as the examination of the learning environment and learning materials. The identified mode of instruction turned out to be central to the quality of geometry teaching and were expanded in the analysis to include eight further criteria for good geometry teaching. The mode of instruction was classified into five categories, ranging from strong and moderate student-centredness to balanced learning and moderate and strong teacher-centredness. The drawings of balanced learning were differentiated into further tendencies that turn towards student-centred or teacher-centred teaching. The secondary analysis of the students drawings in geometry lessons was carried out using analysis sheets, which resulted in a differentiated view and the following overall picture of the learners perception, thus following a qualitative research approach. The mode of instruction of teacher-centredness dominated the drawings of students in the third to sixth grades. As the grade level increased, the teaching principle of teacher-centredness increased, while student-centredness decreased. The criteria for good geometry teaching decreased in their expression and quantitative representation as the grade level increased. 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