Abstract
dc:description.abstractDie vorliegende qualitative Studie zeigt, dass Freund*innenschaft für trans*, inter* und nichtbinäre (TIN*) Personen eine zentrale soziale Ressource darstellt – besonders, wenn das Verhältnis zur Familie instabil oder konfliktbeladen ist. In vielen Fällen entwickeln sich enge Freund*innenschaften zwischen TIN*-Personen, die ähnliche Erfahrungen teilen. Diese Freund*innenschaften bieten nicht nur alltägliche Unterstützung, sondern spielen auch eine wesentliche Rolle während des Coming-outs und der Transition. Sie bieten Raum für Erfahrungsaustausch, gegenseitige Ermutigung und gemeinsame Identitätsfindung jenseits cis-heteronormativer Vorstellungen. Fehlt es jedoch an Unterstützung und Verständnis, können in dieser Zeit Konflikte auftreten, die bis hin zu Beziehungsabbrüchen führen. Im Rahmen der Masterarbeit wird das Konzept des Queering Friendship als Ansatz vorgeschlagen, um neue Perspektiven auf Freund*innenschaft zu entwickeln und Freund*innenschaft jenseits traditioneller, normativer Konzepte zu betrachten.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- master
- Grantor dc:publisher
- Universität Potsdam
- Year
- 2025
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Dohmen, Lio Noelle
- Contributors dc:contributor
-
- Schmidt, Max Oliver
- Wolf, Hannah
Subjects
dc:subject × 10Rights
dc:rights- Statement dc:rights
-
- CC-BY - Namensnennung 4.0 International
Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/68267
- OAI identifier oai:identifier
- oai:kobv.de-opus4-uni-potsdam:68267