{"id":{"repo_id":"potsdam-thes","oai_identifier":"oai:kobv.de-opus4-uni-potsdam:66963"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/potsdam-thes/oai:kobv.de-opus4-uni-potsdam:66963","repository":{"repo_id":"potsdam-thes","name":"Universität Potsdam - Thes","base_url":"https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/oai"},"display":{"title":"Geschlechtersensible Sprache in der Lehrkräftebildung","abstract":"Geschlechtersensible Sprache gilt als eine wichtige Strategie, mithilfe derer die Gleichstellung der Geschlechter vorangebracht werden soll, indem geschlechtliche Vielfalt in der Sprache explizit sichtbar (Feminisierung) oder unsichtbar (Neutralisierung) gemacht wird. Für beide Ansätze gibt es verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten, die jedoch teilweise stark umstritten sind. Insbesondere Formen mit Sonderzeichen werden vom Großteil der Bevölkerung sowie dem Rat für deutsche Rechtschreibung abgelehnt. Vor dem Hintergrund, dass eben solche Formen in Schulen und an Universitäten zunehmend häufiger verboten werden, war es Ziel der vorliegenden Studie zu untersuchen, inwiefern geschlechtergerechte Sprache im Kontext der Lehrkräftebildung verwendet wird. Konkret wurde verglichen, inwiefern sich die Verwendung von und Einstellungen zu geschlechtergerechter Sprache zwischen Lehr-amtsstudierenden und Dozierenden des Lehramts unterscheiden. Anhand der Ergebnisse wird sichtbar, dass Dozierende deutlich positivere Einstellungen gegenüber geschlechtergerechter Sprache aufweisen als Studierende und diese auch deutlich häufiger verwenden. In der Gruppe der Studierenden werden geschlechtersensible Formulierungen vor allem von jenen genutzt, die eher positiv zu diesen eingestellt sind. Darüber hinaus wird geschlechtergerechte Sprache auch umso häufiger von ihnen verwendet, je positiver wichtige Bezugspersonen diese bewerten. Sowohl Dozierende als auch Studierende nutzen geschlechtergerechte Sprache häufiger in schriftlicher als in mündlicher Kommunikation.","abstract_html":"Geschlechtersensible Sprache gilt als eine wichtige Strategie, mithilfe derer die Gleichstellung der Geschlechter vorangebracht werden soll, indem geschlechtliche Vielfalt in der Sprache explizit sichtbar (Feminisierung) oder unsichtbar (Neutralisierung) gemacht wird. Für beide Ansätze gibt es verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten, die jedoch teilweise stark umstritten sind. Insbesondere Formen mit Sonderzeichen werden vom Großteil der Bevölkerung sowie dem Rat für deutsche Rechtschreibung abgelehnt. Vor dem Hintergrund, dass eben solche Formen in Schulen und an Universitäten zunehmend häufiger verboten werden, war es Ziel der vorliegenden Studie zu untersuchen, inwiefern geschlechtergerechte Sprache im Kontext der Lehrkräftebildung verwendet wird. 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Specifically, it was compared to what extent the use of and attitudes towards gender-fair language differ between students and lecturers in this field. The results show that lecturers have significantly more positive attitudes towards gender-fair language than students. In the student group, gender-inclusive expressions are mainly used by those who have a more positive attitude towards them. In addition, the more positively significant others rate gender-fair language, the more frequently it is used by students. 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