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Universität Potsdam

Acceptance criteria as part of the German energy turnaround

Abstract

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Die vorliegende Arbeit ist eine Fallstudie zum Netzausbauprojekt „Suedlink“. Sie gliedert sich demnach in vier wesentliche Abschnitte: 1. In einem theoretischen Teil werden die für diese Arbeit wichtigen Theorien der „Sozialen Akzeptanz“ nach Wüstenhagen et al. (2007), der „Schritte der Partizipation“ nach Münnich (2014) und der Governance-Theorie nach Benz und Dose (2011) erläutert. 2. In einem methodischen Teil werden die für diese Arbeit relevanten Methoden diskutiert und kritisch erläutert. 3. In einem qualitativ-empirischen Teil werden die Informationen der Experteninterviews ausgewertet und anhand der vorgestellten Theorien eingeordnet. In dem vierten und letzten Teil der Arbeit wird eine empirisch-quantitative Analyse der gesellschaftlichen Akzeptanz gegenüber Südlink vorgenommen. In dieser Arbeit soll mithilfe qualitativer und quantitativer Methoden zwei Fragen geklärt werden. 1. Welche Governance-Aspekte waren für eine gesetzliche Priorität von Erdkabeln im Ausbau von Hochspannungsübertragungsgleichstromleitungen entscheidend? Hierfür wurden intensive Dokumentenanalysen und verschiedene Experteninterviews durchgeführt. 2. Die zentrale Fragestellung dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern lokale und individuelle Faktoren die Akzeptanz von Suedlink beeinflussen. Hierbei ist interessant zu sehen, welchen Einfluss der gesetzliche Erdkabelvorrang bei der Akzeptanzbildung der Bevölkerung gegenüber Suedlink gespielt hat. Für die Beantwortung wurde ein Online-survey konzipiert, welcher zwischen März und Juli 2016 über Bürgerinitiativen, Landräte und soziale Netzwerke verteilt wurde. Nach Abschluss der Datenerhebung wurden dieser unter Verwendung deskriptiv-quantitativer Methoden ausgewertet. Die Auswertung der Umfrage zeigt auf, das Erdkabel alleine keine nennenswerte Akzeptanz schaffen (vgl. dazu Menges und Beyer, 2013). Vielmehr stehen individuell und lokale Faktoren und Kriterien im Vordergrund der Beurteilung. Zum Beispiel spielt die Qualität der Partizipation und Einbindung der Bürger sowie die Nähe zur Erdverkabelung und die finanzielle Mehrbelastung eine Rolle bei der Beurteilung von Erdkabeln. Zudem wird deutlich, das Befragte aus Bürgerinitiativen wesentlich kritischer gegen Suedlink allgemein und gegenüber Erdkabeln im speziellen sind. Ferner ist signifikant, dass Eigenheimbesitzer jegliche Bauform ablehnen.

Degree

thesis:*
Level thesis:degree_level
master
Grantor dc:publisher
Universität Potsdam
Year
2016

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Wack, Christian
Contributors dc:contributor
  • Franzke, Jochen

Subjects

dc:subject × 14

Rights

dc:rights
Statement dc:rights
  • CC-BY-NC-SA - Namensnennung, nicht kommerziell, Weitergabe zu gleichen Bedingungen 4.0 International

Identifiers

dc:identifier.*
OAI identifier oai:identifier
oai:kobv.de-opus4-uni-potsdam:39517

Chain of custody

source
Harvested from
Universität Potsdam - Thes
Base URL
publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/oai
Last updated
2026-07-24
Source record
OAI-PMH GetRecord
citation

Wack, Christian. Acceptance criteria as part of the German energy turnaround. master thesis, Universität Potsdam, 2016. https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/39517