Abstract
dc:description.abstractIn dieser Dissertation schlage ich eine Synthese (Distributed Optimality, DO) von Optimalitätstheorie und einem derivationellen, morphologischem Asatz, Distributed Morphology (DM; Halle & Marantz, 1993) vor. Durch die Integration von OT in DM wird es möglich, Phänomene, die in DM durch sprachspezifische Regeln oder Merkmale von lexikalischen Einträge erfasst werden, auf die Interaktion von verletzbaren, universellen Constraints zurückzuführen. Andererseits leistet auch DM zwei substantielle Beiträge zu DO, Lokalität und Impoverishment. Lokalität erlaubt eine formal einfache Interpretation von DO, während sich Impoverishment als unverzichtbar erweist, um Kongruenz-Morphologie adäquat zu beschreiben. Die empirische Grundlage der Arbeit sind die komplexen Kongruenzsysteme von genetisch unterschiedlichen Sprachen. Der theoretische Schwerpunkt liegt in zwei Bereichen: Erstens, sogenannte Direkt/Invers-Markierung, für die gezeigt wird, dass eine Behandlung durch Constraints über Merkmalsrealisierung am angemessensten ist. Zweitens, die Effekte von Abfolge-Constraints, die den Satus von Affixen als Präfixe und Suffixe sowie ihre relative Reihenfolge regeln. Eine konkrete Typologie für die Abfolge von Kongruenz-Affixen auf der Basis von OT-Constraints wird vorgeschlagen.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Potsdam
- Year
- 2002
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Trommer, Jochen
- Contributors dc:contributor
-
- Staudacher, Peter
- Fanselow, Gisbert
Subjects
dc:subject × 9Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/94
- OAI identifier oai:identifier
- oai:kobv.de-opus4-uni-potsdam:94