{"id":{"repo_id":"passau-thes","oai_identifier":"oai:kobv.de-opus4-uni-passau:800"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/passau-thes/oai:kobv.de-opus4-uni-passau:800","repository":{"repo_id":"passau-thes","name":"Universität Passau","base_url":"https://opus4.kobv.de/opus4-uni-passau/oai"},"display":{"title":"Subjektives Wohlbefinden von Studierenden - Einflussfaktoren auf das subjektive Wohlbefinden und Zusammenhänge mit der Studienabbruchsintention","abstract":"Die Arbeit besteht aus drei empirischen Studien, die als übergeordnete Forschungsfragen untersuchen sollten, welche signifikanten Prädiktoren das subjektive Wohlbefinden bei Studierenden beeinflussen können und zum anderen klären sollte, ob das subjektive Wohlbefinden in einem Zusammenhang mit der Studienabbruchsintention steht. Jede Studie baute auf den Hauptprädiktoren Persönlichkeit, Selbstkonzept und soziale Integration auf und hatte zugleich noch einen spezifischen Aspekt, der sich von Studie zu Studie änderte. In der ersten Studie wurde als zusätzliche Variable der Identitätsstatus betrachtet. An dieser Erhebung nahmen Studierende ab dem zweiten Semester teil und sie wurde im Querschnitt durchgeführt. Die zentralen Ergebnisse waren hinsichtlich des subjektiven Wohlbefindens die Bedeutung von Neurotizismus, Extraversion, dem Selbstkonzept der allgemeinen Problemlösung und die deutlich unterschiedlichen Ergebnisse zwischen Frauen und Männern. So hatte bei den Studentinnen vor allem Neurotizismus einen Einfluss und bei Männern hingegen die Extraversion. Hinsichtlich der Studienabbruchsintention zeigte sich ein vollständiger Mediatoreffekt zwischen der sozialen Eingebundenheit und der Studienabbruchsintention mit dem subjektiven Wohlbefinden als Mediator. Im Pfadmodell zeigte sich allerdings kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem subjektiven Wohlbefinden und der Studienabbruchsintention. In der zweiten Studie lag der Fokus auf Studierenden im ersten Semester in einer Längsschnittuntersuchung und spezifizierte sich auf Aspekte der Motivation, die allerdings keine Zusammenhänge zeigten. Auch hier gab es einen vollständigen Mediatoreffekt des subjektiven Wohlbefindens hinsichtlich des Regressionspfades zwischen sozialer Integration und Studienabbruchsintention. Die dritte Studie legte den Schwerpunkt auf die Bedeutung der Grundbedürfnisse nach Deci & Ryan (2000) und die Emotionsregulationsstrategien Neubewertung und Unterdrückung. Die Teilnehmenden waren Studierende ab dem zweiten Semester, die im Längsschnitt befragt wurden. Beim ersten Messzeitpunkt während des Semesters waren das Autonomieerleben, Neurotizismus und das Selbstkonzept der allgemeinen Problemlösung signifikante Prädiktoren des subjektiven Wohlbefindens, beim zweiten Messzeitpunkt war der einzige, signifikante Prädiktor im Pfadmodell die Persönlichkeitsdimension Verträglichkeit. Zwischen dem subjektiven Wohlbefinden und der Studienabbruchsintention zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang.","abstract_html":"Die Arbeit besteht aus drei empirischen Studien, die als übergeordnete Forschungsfragen untersuchen sollten, welche signifikanten Prädiktoren das subjektive Wohlbefinden bei Studierenden beeinflussen können und zum anderen klären sollte, ob das subjektive Wohlbefinden in einem Zusammenhang mit der Studienabbruchsintention steht. Jede Studie baute auf den Hauptprädiktoren Persönlichkeit, Selbstkonzept und soziale Integration auf und hatte zugleich noch einen spezifischen Aspekt, der sich von Studie zu Studie änderte. In der ersten Studie wurde als zusätzliche Variable der Identitätsstatus betrachtet. An dieser Erhebung nahmen Studierende ab dem zweiten Semester teil und sie wurde im Querschnitt durchgeführt. Die zentralen Ergebnisse waren hinsichtlich des subjektiven Wohlbefindens die Bedeutung von Neurotizismus, Extraversion, dem Selbstkonzept der allgemeinen Problemlösung und die deutlich unterschiedlichen Ergebnisse zwischen Frauen und Männern. So hatte bei den Studentinnen vor allem Neurotizismus einen Einfluss und bei Männern hingegen die Extraversion. Hinsichtlich der Studienabbruchsintention zeigte sich ein vollständiger Mediatoreffekt zwischen der sozialen Eingebundenheit und der Studienabbruchsintention mit dem subjektiven Wohlbefinden als Mediator. Im Pfadmodell zeigte sich allerdings kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem subjektiven Wohlbefinden und der Studienabbruchsintention. In der zweiten Studie lag der Fokus auf Studierenden im ersten Semester in einer Längsschnittuntersuchung und spezifizierte sich auf Aspekte der Motivation, die allerdings keine Zusammenhänge zeigten. Auch hier gab es einen vollständigen Mediatoreffekt des subjektiven Wohlbefindens hinsichtlich des Regressionspfades zwischen sozialer Integration und Studienabbruchsintention. Die dritte Studie legte den Schwerpunkt auf die Bedeutung der Grundbedürfnisse nach Deci &amp; Ryan (2000) und die Emotionsregulationsstrategien Neubewertung und Unterdrückung. Die Teilnehmenden waren Studierende ab dem zweiten Semester, die im Längsschnitt befragt wurden. Beim ersten Messzeitpunkt während des Semesters waren das Autonomieerleben, Neurotizismus und das Selbstkonzept der allgemeinen Problemlösung signifikante Prädiktoren des subjektiven Wohlbefindens, beim zweiten Messzeitpunkt war der einzige, signifikante Prädiktor im Pfadmodell die Persönlichkeitsdimension Verträglichkeit. Zwischen dem subjektiven Wohlbefinden und der Studienabbruchsintention zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang.","abstract_has_math":false,"creators":["Ziegler, Petra"],"institution":"Universität Passau","degree_name":null,"degree_level":"thesis.doctoral","degree_discipline":null,"degree_department":null,"school":null,"contributors":["Gegenfurtner, Prof. Andreas","Mayr, Prof. Susanne"],"advisors":[],"committee_chairs":[],"committee_members":[],"year":2020,"date_issued":"2020-03-20","date_published":"2020-03-20","updated_at":"2026-07-24T03:45:06Z","subjects":["Subjektives Wohlbefinden","subjective well-being","Studienabbruchsintention","university students’ intention to dropout","Persönlichkeit, personality","Well-being"],"languages":[],"rights":["Standardbedingung laut Einverständniserklärung"],"rights_urls":[],"identifier_entries":[]},"links":{"outbound_url":"https://opus4.kobv.de/opus4-uni-passau/frontdoor/index/index/docId/800","outbound_label":"Repository record","outbound_source":"source_url"},"metadata_groups":[{"id":"people","label":"People","entries":[{"key":"dc:contributor","label":"Contributor","values":["Gegenfurtner, Prof. Andreas","Mayr, Prof. Susanne"]},{"key":"dc:creator","label":"Author","values":["Ziegler, Petra"]}]},{"id":"academic_context","label":"Academic Context","entries":[{"key":"dc:publisher","label":"Institution","values":["Universität Passau"]},{"key":"dc:type","label":"Dc Type","values":["doctoralThesis"]},{"key":"thesis:degree_level","label":"Degree Level","values":["thesis.doctoral"]},{"key":"thesis:institution_name","label":"Thesis Institution Name","values":["Universität Passau"]}]},{"id":"subjects_keywords","label":"Subjects and Keywords","entries":[{"key":"dc:subject","label":"Dc Subject","values":["Subjektives Wohlbefinden","subjective well-being","Studienabbruchsintention","university students’ intention to dropout","Persönlichkeit, personality","Well-being"]}]},{"id":"language_rights","label":"Language and Rights","entries":[{"key":"dc:rights","label":"Dc Rights","values":["Standardbedingung laut Einverständniserklärung"]}]},{"id":"additional","label":"Additional Metadata","entries":[{"key":"dc:description.abstract","label":"Abstract","values":["Die Arbeit besteht aus drei empirischen Studien, die als übergeordnete Forschungsfragen untersuchen sollten, welche signifikanten Prädiktoren das subjektive Wohlbefinden bei Studierenden beeinflussen können und zum anderen klären sollte, ob das subjektive Wohlbefinden in einem Zusammenhang mit der Studienabbruchsintention steht. Jede Studie baute auf den Hauptprädiktoren Persönlichkeit, Selbstkonzept und soziale Integration auf und hatte zugleich noch einen spezifischen Aspekt, der sich von Studie zu Studie änderte. In der ersten Studie wurde als zusätzliche Variable der Identitätsstatus betrachtet. An dieser Erhebung nahmen Studierende ab dem zweiten Semester teil und sie wurde im Querschnitt durchgeführt. Die zentralen Ergebnisse waren hinsichtlich des subjektiven Wohlbefindens die Bedeutung von Neurotizismus, Extraversion, dem Selbstkonzept der allgemeinen Problemlösung und die deutlich unterschiedlichen Ergebnisse zwischen Frauen und Männern. So hatte bei den Studentinnen vor allem Neurotizismus einen Einfluss und bei Männern hingegen die Extraversion. Hinsichtlich der Studienabbruchsintention zeigte sich ein vollständiger Mediatoreffekt zwischen der sozialen Eingebundenheit und der Studienabbruchsintention mit dem subjektiven Wohlbefinden als Mediator. Im Pfadmodell zeigte sich allerdings kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem subjektiven Wohlbefinden und der Studienabbruchsintention. In der zweiten Studie lag der Fokus auf Studierenden im ersten Semester in einer Längsschnittuntersuchung und spezifizierte sich auf Aspekte der Motivation, die allerdings keine Zusammenhänge zeigten. Auch hier gab es einen vollständigen Mediatoreffekt des subjektiven Wohlbefindens hinsichtlich des Regressionspfades zwischen sozialer Integration und Studienabbruchsintention. Die dritte Studie legte den Schwerpunkt auf die Bedeutung der Grundbedürfnisse nach Deci & Ryan (2000) und die Emotionsregulationsstrategien Neubewertung und Unterdrückung. Die Teilnehmenden waren Studierende ab dem zweiten Semester, die im Längsschnitt befragt wurden. Beim ersten Messzeitpunkt während des Semesters waren das Autonomieerleben, Neurotizismus und das Selbstkonzept der allgemeinen Problemlösung signifikante Prädiktoren des subjektiven Wohlbefindens, beim zweiten Messzeitpunkt war der einzige, signifikante Prädiktor im Pfadmodell die Persönlichkeitsdimension Verträglichkeit. Zwischen dem subjektiven Wohlbefinden und der Studienabbruchsintention zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Subjektives Wohlbefinden von Studierenden - Einflussfaktoren auf das subjektive Wohlbefinden und Zusammenhänge mit der Studienabbruchsintention"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Gegenfurtner, Prof. Andreas","Mayr, Prof. Susanne"],"dc:creator":["Ziegler, Petra"],"dc:description.abstract":["Die Arbeit besteht aus drei empirischen Studien, die als übergeordnete Forschungsfragen untersuchen sollten, welche signifikanten Prädiktoren das subjektive Wohlbefinden bei Studierenden beeinflussen können und zum anderen klären sollte, ob das subjektive Wohlbefinden in einem Zusammenhang mit der Studienabbruchsintention steht. Jede Studie baute auf den Hauptprädiktoren Persönlichkeit, Selbstkonzept und soziale Integration auf und hatte zugleich noch einen spezifischen Aspekt, der sich von Studie zu Studie änderte. In der ersten Studie wurde als zusätzliche Variable der Identitätsstatus betrachtet. An dieser Erhebung nahmen Studierende ab dem zweiten Semester teil und sie wurde im Querschnitt durchgeführt. Die zentralen Ergebnisse waren hinsichtlich des subjektiven Wohlbefindens die Bedeutung von Neurotizismus, Extraversion, dem Selbstkonzept der allgemeinen Problemlösung und die deutlich unterschiedlichen Ergebnisse zwischen Frauen und Männern. So hatte bei den Studentinnen vor allem Neurotizismus einen Einfluss und bei Männern hingegen die Extraversion. Hinsichtlich der Studienabbruchsintention zeigte sich ein vollständiger Mediatoreffekt zwischen der sozialen Eingebundenheit und der Studienabbruchsintention mit dem subjektiven Wohlbefinden als Mediator. Im Pfadmodell zeigte sich allerdings kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem subjektiven Wohlbefinden und der Studienabbruchsintention. In der zweiten Studie lag der Fokus auf Studierenden im ersten Semester in einer Längsschnittuntersuchung und spezifizierte sich auf Aspekte der Motivation, die allerdings keine Zusammenhänge zeigten. Auch hier gab es einen vollständigen Mediatoreffekt des subjektiven Wohlbefindens hinsichtlich des Regressionspfades zwischen sozialer Integration und Studienabbruchsintention. Die dritte Studie legte den Schwerpunkt auf die Bedeutung der Grundbedürfnisse nach Deci & Ryan (2000) und die Emotionsregulationsstrategien Neubewertung und Unterdrückung. Die Teilnehmenden waren Studierende ab dem zweiten Semester, die im Längsschnitt befragt wurden. Beim ersten Messzeitpunkt während des Semesters waren das Autonomieerleben, Neurotizismus und das Selbstkonzept der allgemeinen Problemlösung signifikante Prädiktoren des subjektiven Wohlbefindens, beim zweiten Messzeitpunkt war der einzige, signifikante Prädiktor im Pfadmodell die Persönlichkeitsdimension Verträglichkeit. Zwischen dem subjektiven Wohlbefinden und der Studienabbruchsintention zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang."],"dc:format.medium":["application/pdf"],"dc:publisher":["Universität Passau"],"dc:rights":["Standardbedingung laut Einverständniserklärung"],"dc:subject":["Subjektives Wohlbefinden","subjective well-being","Studienabbruchsintention","university students’ intention to dropout","Persönlichkeit, personality","Well-being"],"dc:title":["Subjektives Wohlbefinden von Studierenden - Einflussfaktoren auf das subjektive Wohlbefinden und Zusammenhänge mit der Studienabbruchsintention"],"dc:type":["doctoralThesis"],"thesis:degree_level":["thesis.doctoral"],"thesis:institution_name":["Universität Passau"]},"updated_at":"2026-07-24T03:45:06Z"}