{"id":{"repo_id":"passau-thes","oai_identifier":"oai:kobv.de-opus4-uni-passau:149"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/passau-thes/oai:kobv.de-opus4-uni-passau:149","repository":{"repo_id":"passau-thes","name":"Universität Passau","base_url":"https://opus4.kobv.de/opus4-uni-passau/oai"},"display":{"title":"Anreizkompatibilität der gesetzlichen Rückstufung von Gesellschafterdarlehen in der Insolvenz","abstract":"Ziel der Arbeit ist es, im Rahmen der neoinstitutionellen Finanzierungstheorie ökonomische Begründungsansätze für die generelle Rückstufung von Gesellschafterdarlehen nach dem MoMiG in der Insolvenz zu finden und modelltheoretisch zu analysieren. Dabei wird der Fokus insbesondere auf folgende Aussagen gelegt: „Die Rückstufung von Gesellschafterdarlehen dient der Abmilderung des Risikoanreiz- und/ oder des Verschuldungsanreizproblems und kann damit auch ökonomisch legitimiert werden.“ sowie „Ein Gesellschafterdarlehen bzw. die Erhöhung des Fremdkapitals führt zwingend zu einer Verstärkung des Risikoanreizes des Eigners.“ Die Arbeit schließt damit an die bisher geführten Untersuchungen im Rahmen der neueren ökonomischen Analyse des Rechts an und dient dazu, den Nachrang von Gesellschafterdarlehen auch aus betriebwirtschaftlicher Sicht zu analysieren und eventuell rechtfertigen zu können. Insgesamt kann festgestellt werden, dass das Verschuldungsanreizproblem aus ökonomischer Sicht richtiger Ansatzpunkt für eine Rechtfertigung des Nachranges von Gesellschafterdarlehen in der Insolvenz sein kann, nicht jedoch, wie oft vermutet, das Risikoanreizproblem. 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