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Universität Passau

Die Rechtsfolgen eines fehlerhaften Massenentlassungsverfahrens : eine am Sinn und Zweck des Verfahrens orientierte und folglich verhältnismäßige Anwendung der Unwirksamkeitsfolge

Abstract

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In ständiger Rechtsprechung sanktioniert das Bundesarbeitsgericht fehlerhafte Massenentlassungsverfahren mit der Unwirksamkeit der Entlassungen, § 134 BGB i. V. mit § 17 KSchG. Die Arbeit untersucht anhand einer dreistufigen Prüfung, ob und wie geschehene Fehler zu sanktionieren sind. 1) Fehler sind immer dann zu sanktionieren, wenn sie den Sinn und Zweck des Verfahrens tangieren, wenn sie also relevant sind. 2) Arbeitnehmer:innen können sich auf einen Fehler nur berufen, wenn sie von diesem betroffen sind. 3) Erscheint eine Sanktion im konkreten Einzelfall als unangemessen, ist eine Ausnahme vom Unwirksamkeitsverdikt zu gewähren – andere, ggf. weniger weitreichende Rechtsfolgen kommen dann aber ebenfalls nicht in Betracht.

Degree

thesis:*
Level thesis:degree_level
thesis.doctoral
Grantor dc:publisher
Universität Passau

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Hinz, Lieselotte

Subjects

dc:subject × 3

Rights

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Statement dc:rights
  • Creative Commons - CC BY - Namensnennung 4.0 International

Identifiers

dc:identifier.*
OAI identifier oai:identifier
oai:kobv.de-opus4-uni-passau:1475

Chain of custody

source
Harvested from
Universität Passau
Base URL
opus4.kobv.de/opus4-uni-passau/oai
Last updated
2026-07-24
Source record
OAI-PMH GetRecord
citation

Hinz, Lieselotte. Die Rechtsfolgen eines fehlerhaften Massenentlassungsverfahrens : eine am Sinn und Zweck des Verfahrens orientierte und folglich verhältnismäßige Anwendung der Unwirksamkeitsfolge. thesis.doctoral thesis, Universität Passau, https://opus4.kobv.de/opus4-uni-passau/frontdoor/index/index/docId/1475