Universität Oldenburg
Zyto- bzw. gentoxische Wirkschwellen von Gemischen aus 2 - 8 Umweltchemikalien in Abhängigkeit von der Lipophilität der Komponenten
Abstract
dc:description.abstractZyto- und gentoxische Kombinationswirkungen von Gemischen aus 2 - 8 unspezifisch wirksamen Chemikalien und die Kombination der Chemikalien mit dem Kanzerogen Methansulfonsäuremethylester (MMS) wurden in humanen Fibroblasten untersucht und die Mutationsraten von Gemischen aus MMS und Pentachlorphenol im HPRT-Mutagenitätstest in V79 Zellen. Substanzgemische der Chemikalien, deren einzelne Komponenten in subtoxischen Konzentrationen eingesetzt wurden, verursachten synergistische, zytotoxische Kombinationswirkungen. Die Toxizität der Gemische nahm mit der Zeit zu. Alle selbst nicht gentoxischen Chemikaliengemische verstärkten die DNA-schädigende Wirkung des Kanzerogens MMS um den Faktor 4 - 6. PCP in subtoxischen Konzentrationen verstärkte die mutagene Wirkung des Kanzerogens MMS bis zum Faktor 10. Die Ergebnisse stimmen mit der Ausgangshypothese überein, dass interaktive Wechselwirkungen von 'unspezifisch wirksamen' Chemikalien eine erhöhte Aufnahme von hydrophilen Substanzen in die Zelle zur Folge haben. Vor diesem Hintergrund müssen Gemische, die neben 'unspezifisch wirksamen' Chemikalien eine gentoxische Verbindung enthalten, neu bewertet werden.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Oldenburg
- Year
- 2006
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Sommer, Heike
Subjects
dc:subject × 1Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://oops.uni-oldenburg.de/98
- OAI identifier oai:identifier
- oai:oops.uni-oldenburg.de:98