Abstract
dc:description.abstractHorizontalzellen der Retina bilden ein über Gap Junctions gekoppeltes Netzwerk, das für die rezeptiven Felder nachgeschalteter Neurone essentiell ist. Die Horizontalzellen in einer Connexin57-Knockout-Maus, in der die interzellulären Kanäle dieser Zellen fehlen, zeigen verkleinerte rezeptive Felder, ein depolarisiertes Dunkelpotential und einen erniedrigten Eingangswiderstand. In dieser Arbeit sind jedoch in immunhistologischen und elektrophysiologischen Analysen weder Ionenkanäle oder -transporter noch Rezeptoren gefunden worden, die für die Depolarisation oder die Erhöhung des Einangswiderstands der Horizontalzellen verantwortlich sein könnten. Zu dem wurde der Einfluss des Verlustes der Kopplung auf die lichtinduzierten Ströme der nachgeschalteten Bipolarzellen untersucht. Dabei zeigten sich für zwei Typen von Zapfen-Bipolarzellen und die Stäbchen-Bipolarzellen keine veränderten Lichtantworten. Die genaue Funktion der Horizontalzellkopplung für die retinale Verarbeitung ist demnach noch immer unklar.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Oldenburg
- Year
- 2009
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Pieper, Mario
Subjects
dc:subject × 1Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://oops.uni-oldenburg.de/947
- OAI identifier oai:identifier
- oai:oops.uni-oldenburg.de:947