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Richtig in Schwung kam der Warenhandel zwischen Entwicklungsökonomien jedoch erst zum Ende des 20. Jahrhunderts, was unter anderem auch eine der Folgen der vom Norden forcierten wirtschaftlichen Öffnungsprozesse vieler Entwicklungsökonomien war. Die vorliegende Arbeit setzt sich intensiv mit Süd-Süd-Handel und dessen Chancen und Risiken für Entwicklungsländer, aber auch mit den Konsequenzen eines sich weiter steigenden Süd-Süd-Handelsvolumens aus Sicht der Industrieländer auseinander. Zur Veranschaulichung der zu diskutierenden Sachverhalte ist der Arbeit eine Fallstudie zum brasilianisch-indischen Süd-Süd-Warenaustausch angeschlossen.","abstract_html":"Nord-Süd-Handel, der Handel zwischen Entwicklungs- und Industrieländern, war über lange Zeit hinweg das bestimmende Muster der weltweiten Warenströme. In der Nachkriegszeit wurde jedoch im Rahmen der Prebisch-Singer-Hypothese vermehrt Kritik am Nord-Süd-Handel laut. 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However, south-south trade just started to gain momentum at the end of the twentieth century, which among other reasons was caused by the initiation of more liberal trade policies that were enforced by the industrial nations of the north. This dissertation examines intensively the implications of a potentially rising south-south trade-volume for developing as well as for developed economies. 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