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Mich als angehenden Kunstpädagogen hat dieser Ansatz ebenfalls neugierig gemacht: Welche Versuche werden von den Verantwortlichen einer der weltweit wichtigsten Kunstaustellung unternommen, um Menschen die „in ihren Strategien und Konzepten so unberechenbar“ (Baumann 2006, 13) gewordene Gegenwarts- kunst auf eine zeitgemäße Art und Weise nahe zu bringen? Im Sinne der Auf- fassung, dass „nur das, was man selbst erfahren hat, [...] glaubhaft weitervermittelt“ (Mandel 1997, 68) werden kann, fußen die folgenden Aus- arbeitungen auf meinen eigenen Erfahrung als zweimaliger Besucher der d 12. Die Betonung des Bildungspotentials der Kunst ist allerdings keine Er- findung der künstlerischen Leitung der d 12. Schon Ende der 1960er Jahre zog dieser Aspekt in Form der so genannten »Besucherschulen« in die documenta ein. Verantwortlich zeichnete damals der Wuppertaler Professor Bazon Brock. Der Lei- ter der Vermittlung der d 12, Ulrich Schötker, wies in einem Interview darauf hin, dass hinsichtlich der Offenlegung von Methoden der Kunstvermittlung U&#776;ber- schneidungen des aktuellen Konzepts zur »Besucherschule« existieren (vgl. Redaktion der BDK-Mitteilungen 2007, 5). Einen detaillierteren Vergleich beider Ansätze leistet die folgende Ausarbeitung.","abstract_html":"Die documenta 12 fand vom 16.06. bis zum 23.09.2007 statt und hob sich aus Sicht der Kunstpädagogik vor allem durch ein Merkmal von den vorherigen Aus- stellungen ab: Ihrer Fokussierung auf die Bildungsfunktion der Gegenwartskunst. Das Feuilleton der deutschen Presse nahm diesen Ansatz im Vorfeld wohlwollend zu Kenntnis. „Kunst soll wieder bilden“ stellte beispielsweise am 12.04.07 optimis- tisch Rauterberg in der Zeit fest (vgl. 2007). 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