{"id":{"repo_id":"oldenburg","oai_identifier":"oai:oops.uni-oldenburg.de:210"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/oldenburg/oai:oops.uni-oldenburg.de:210","repository":{"repo_id":"oldenburg","name":"Carl von Ossietzky Universität Oldenburg","base_url":"http://oops.uni-oldenburg.de/cgi/oai2"},"display":{"title":"Zur Chemie cyclopentadienylfreier Fulvenkomplexe des Titans: Synthesen und Reaktionen","abstract":"Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurden neue Bisfulventitankomplexe des Typs (C5H4CR2)2Ti durch die Reaktion von TiCl4 x 2 THF mit Magnesium und Pentafulvenen (Molverhältnis 1:2:2) in THF synthetisiert. Die Reaktion mit Hydrogenchlorid führt in einer Additionsreaktion quantitativ zu einem einfach substituierten Titanocendichlorid (C5H4CHR2)2TiCl2. Die Umsetzung der Verbindung 51 mit Ketonen im Molverhältnis 1:2 führt zu einer doppelten Insertionreaktion. Hierbei reagiert das nukleophile Heteroatom des Insertionssubstrates mit dem elektrophilen Zentralmetall und der elektrophile Kohlenstoff mit dem nukleophilen Fulvenhenkelkohlenstoff unter der Ausbildung zweier funktionalisierter Sigma,Pi-Cyclopentadienylliganden. Versuche, ein Monofulventitandichlorid zu erhalten, waren nicht erfolgreich. Abfangreaktionen mit einfachen Elektrophilen wie Hydrogenchlorid belegen, daß sich bereits der Bisfulventitankomplex (C5H4CR2)2Ti gebildet hat. So wird anstelle der Bildung des Monocyclopentadienyltitantrichlorids die Bildung des Titanocendichlorids (C5H4CHR2)2TiCl2 beobachtet. Untersuchungen zeigten, daß die bei der Umsetzung von TiCl4 x 2 THF, Magnesium und Pentafulvenen im Verhältnis 1:1:1 gebildeten Produkte mit Aluminiumalkylen katalytische Aktivität in der Polymerisation von Ethylen und Propylen zeigen. Hierbei ist die Gegenwart des in der Reaktion gebildeten Magnesiumchlorids essentiell.","abstract_html":"Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurden neue Bisfulventitankomplexe des Typs (C5H4CR2)2Ti durch die Reaktion von TiCl4 x 2 THF mit Magnesium und Pentafulvenen (Molverhältnis 1:2:2) in THF synthetisiert. Die Reaktion mit Hydrogenchlorid führt in einer Additionsreaktion quantitativ zu einem einfach substituierten Titanocendichlorid (C5H4CHR2)2TiCl2. Die Umsetzung der Verbindung 51 mit Ketonen im Molverhältnis 1:2 führt zu einer doppelten Insertionreaktion. Hierbei reagiert das nukleophile Heteroatom des Insertionssubstrates mit dem elektrophilen Zentralmetall und der elektrophile Kohlenstoff mit dem nukleophilen Fulvenhenkelkohlenstoff unter der Ausbildung zweier funktionalisierter Sigma,Pi-Cyclopentadienylliganden. Versuche, ein Monofulventitandichlorid zu erhalten, waren nicht erfolgreich. 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Trapping reactions with simple electrophiles like hydrogenchloride confirm the formation of the bisfulvenetitanium complex (C4H4CR2)2Ti. Instead of the monocyclopentadienyltitaniumtrichloride the titanocendichloride (C5H4CHR2)2TiCl2 is obtained. The system of TiCl4 X 2 THF, magnesium and pentafulvenes (molar ratio 1:1:1) and aluminium alkyles shows catalytic activity in the polymerisation of ethylen and propylen. The presence of formed magnesiumdichloride is essential."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Zur Chemie cyclopentadienylfreier Fulvenkomplexe des Titans: Synthesen und Reaktionen"]}]}],"canonical_facts":{"dc:creator":["Bockstiegel, Geert"],"dc:description.abstract":["Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurden neue Bisfulventitankomplexe des Typs (C5H4CR2)2Ti durch die Reaktion von TiCl4 x 2 THF mit Magnesium und Pentafulvenen (Molverhältnis 1:2:2) in THF synthetisiert. 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