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In der vorliegenden Arbeit wurde anhand der Motive „Macht“ und „Anschluss“ ein semi-projektives Verfahren, das Multi-Motiv-Gitter (Schmalt, Sokolowski & Langens, 2000), mit einem eigens entwickelten Fragebogenverfahren basierend auf dem „zweidimensionalen Strukturmodell metatelischer Orientierungen“ (Mess & Schmitt, 2003) verglichen. Die Ergebnisse liefern neue Anhaltspunkte für die Betrachtung beider Messverfahren bzw. dessen, was sie zu messen versuchen.","abstract_html":"Die Motivmessung ist von jeher kontrovers diskutiert worden. Besonders die Frage, welche Verfahrensklasse (projektive oder nicht-projektive Verfahren) zur Messung von Motiven geeignet ist, beschäftigte die Forschung. Die Entwicklung sog. „semi-projektiver Verfahren“, welche die Vorteile beider Verfahrensklassen bei Minimierung der Nachteile bewerkstelligen sollen, ließ die Hoffnung auf ein Ende der lange währenden Diskussion aufkommen. 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