{"id":{"repo_id":"oldenburg","oai_identifier":"oai:oops.uni-oldenburg.de:1322"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/oldenburg/oai:oops.uni-oldenburg.de:1322","repository":{"repo_id":"oldenburg","name":"Carl von Ossietzky Universität Oldenburg","base_url":"http://oops.uni-oldenburg.de/cgi/oai2"},"display":{"title":"Zeitreihenanalyse von physikalischen und ozeanographischen Daten der Messstation Spiekeroog","abstract":"Seit Juni 2009 ist das Wattenmeer der niederländischen und deutschen Nordsee Küste ein UNESCO Weltnaturerbe. Bei der Ernennung zu diesem wurde unter anderem die Entwicklung eines Systems aus Barriere Inseln und Wattenmeer unter den Bedingungen von steigenden Meeresspiegeln hervorgehoben. Aber nicht nur langfristige Änderungen, wie z.B. ein steigender Meeresspiegel, sondern auch kurzfristige Änderungen, wie z.B. Gezeiten und Sturmfluten, haben einen großen Einfluss auf das Wattenmeer. Um aber langfristige Aussagen, nicht nur über den Meeresspiegel, treffen zu können, müssen Zeitreihen von mehreren Jahren untersucht werden. Eine solche Zeitreihe gibt es neben anderen aufgrund der Messstation Spiekeroog des 'Institut für Chemie und Biologie des Meeres' (ICBM) der Universität Oldenburg. In dieser Arbeit werden zwei Zeitreihen untersucht. Bei der ersten handelt es sich um die Wasserstandsänderungen und bei der zweiten um den Wärmefluss zwischen Ozean und Atmosphäre. Dabei wird besonders auf die Gezeiten und die Sturmfluten eingegangen. Bei der Analyse der Wasserstandsdaten wird zuerst ein Validierungsverfahren vorgestellt und dieses im Anschluss auf die Messdaten angewendet. Mit den validierten Daten werden anschließend Analysen bezüglich Gezeiten und Sturmfluten durchgeführt. Bei den Wärmeflüssen werden zuerst zwei unterschiedliche Berechnungsverfahren mit einander verglichen. Im Anschluss werden die Wärmeflüsse in unterschiedlichen Zeiträumen betrachtet, z.B. Jahre, Jahreszeiten und Gezeiten. Dadurch können sowohl Aussagen über den Wärmefluss zwischen Ozean und Atmosphäre gemacht werden, als auch Abschätzungen für den horizontalen Wärmetransport zwischen Nordsee und Rückseitenwatt. Als letztes wird der Wärmefluss während der Sturmfluten, die bei der Analyse der Wasserstandsdaten gefunden wurden, untersucht.","abstract_html":"Seit Juni 2009 ist das Wattenmeer der niederländischen und deutschen Nordsee Küste ein UNESCO Weltnaturerbe. Bei der Ernennung zu diesem wurde unter anderem die Entwicklung eines Systems aus Barriere Inseln und Wattenmeer unter den Bedingungen von steigenden Meeresspiegeln hervorgehoben. Aber nicht nur langfristige Änderungen, wie z.B. ein steigender Meeresspiegel, sondern auch kurzfristige Änderungen, wie z.B. Gezeiten und Sturmfluten, haben einen großen Einfluss auf das Wattenmeer. 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