Universität Oldenburg
Binaural spectral selectivity in normal-hearing and hearing-impaired listeners
Abstract
dc:description.abstractZiel dieser Arbeit ist es, die Interaktion zwischen der Frequenzselektivität des menschlichen Gehörs und binauralem Hören durch psychoakustische Verdeckungsexperimente zu untersuchen. Im allgemeinen wird ein diotischer Verdecker benutzt, wohingegen das Signal entweder ebenfalls diotisch ist (diotische Kondition) oder einen interauralen Phasenunterschied von 180 Grad aufweist (dichotische Kondition). Die Schwellen zeigen eine schlechtere Frequenzselektivität in dichotischen verglichen mit diotischen Konditionen für Signale von 250 Hz bis 2 kHz. Ein Modell, das in dichotischen Konditionen einen verschlechternden Mehrkanalprozess annimmt, kann die Daten vorhersagen. Bei Normal- und Schwerhörenden ergibt sich ein ähnliches Verhältnis von diotischer zu dichotischer Frequenzselektivität; dies deutet darauf hin, dass es keine zusätzliche retrocochleäre Beeinträchtigung der binauralen Verarbeitung bei Schwerhörenden gibt.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Oldenburg
- Year
- 2010
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Nitschmann, Marc
Subjects
dc:subject × 1Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://oops.uni-oldenburg.de/1165
- OAI identifier oai:identifier
- oai:oops.uni-oldenburg.de:1165