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Die Befunde zeigen, dass Bibliotheken für viele FGS zentrale Lernorte darstellen, deren Nutzung jedoch stark heterogen verläuft. Dominant sind nicht nur funktionale Anforderungen, sondern vor allem emotionale und soziale Dimensionen: Teilnehmende berichten von Wohlfühlerfahrungen ebenso wie von Gefühlen der Fremdheit, Angst und Unsicherheit. Identifizierte Barrieren umfassen unklare Regelkommunikation, mit Erwerbstätigkeit kollidierende Öffnungszeiten sowie klassistische Strukturen und Ausschlüsse im System ‚Universität‘. Daraus lassen sich konkrete Bedarfe ableiten, etwa eine explizite Willkommenskultur, inklusivere Raum‑ und Servicekonzepte, flexibilisierte Zugangsmodalitäten sowie klare, empathische Kommunikationspraktiken. Die Perspektiven der befragten Studierenden liefern wertvolle Einblicke in die spezifischen Herausforderungen, die sich aus der sozialen Herkunft als Diversitätsdimension ergeben. 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