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Diese Problemanalyse zeigt auf, welche Herausforderungen bei der händischen und maschinellen Erfassung von Ortsdaten zu berücksichtigen sind. Grundlage bilden Briefe an Goethe, die vom Goethe- und Schiller-Archiv sowie der Klassik Stiftung Weimar im TEI-XML-Format aufbereitet und bereitgestellt wurden. Die Analyse stützt sich auf rund 15.000 Briefmetadaten und 10.000 Brieftexte, die mithilfe von Jupyter Notebooks (Python) quantitativ ausgewertet und durch eine qualitative Kodierung von 300 Brieftexten mit MAXQDA ergänzt wurden. Insgesamt wurden dreizehn wesentliche Herausforderungen definiert und anhand exemplarischer Belege veranschaulicht. Diese Herausforderungen reichen von fehlenden oder vagen Ortsangaben bis hin zu variierenden historischen Ortsbezeichnungen. Die Arbeit ist in der Bibliotheks- und Informationswissenschaft angesiedelt, die durch ihre Expertise in Normdaten, Bibliotheksstandards und Metadatenschemata wertvolle Beiträge für den Umgang mit Ortsdaten leistet. Sie ergänzt Erkenntnisse aus der Editionswissenschaft, der digitalen Geschichts- und Literaturwissenschaft sowie weiteren angrenzenden Fächern aus dem interdisziplinären Forschungsfeld der digitalen Briefeditionen.","abstract_html":"Die Erfassung von Ortsdaten ist in der Arbeit mit digitalem Kulturerbe unverzichtbar. Das schließt auch den Bereich der digitalen Briefeditionen ein. Neben den standardmäßig meist händisch erfassten Ortsangaben in den Briefmetadaten eröffnen Digitale Methoden und Werkzeuge neue Möglichkeiten, Ortsdaten in den Brieftexten automatisiert zu erfassen, auszuzeichnen und zu analysieren. Diese Arbeit dient der systematischen Analyse der Herausforderungen bei der Erfassung von Ortsdaten in Briefen. Diese Problemanalyse zeigt auf, welche Herausforderungen bei der händischen und maschinellen Erfassung von Ortsdaten zu berücksichtigen sind. 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