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Während andere Pro-grammbereiche, etwa Sprachen oder Integration, erfolgreich auf digitale Formate umge-stellt wurden, war die digitale Umsetzung gesundheitsbezogener, praxisorientierter Kursangebote nur eingeschränkt möglich. Gleichzeitig wird angenommen, dass die pandemiebedingten Belastungen zu einer ver-stärkten Nachfrage nach Gesundheitsbildung führten – etwa in den Bereichen Resilienz, Achtsamkeit und Selbstfürsorge. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Ar-beit, wie Berliner Volkshochschulen mit diesen Herausforderungen umgingen und ob bzw. in welcher Form sich die Programmplanung im Programmbereich Gesundheit wäh-rend der Pandemie veränderte. Die qualitative Untersuchung basiert auf leitfadengestütz-ten Expert*inneninterviews mit Programmverantwortlichen. Eine Programmanalyse wur-de nur ergänzend durchgeführt, da kurzfristige Angebotsänderungen dokumentarisch nur unzureichend erfasst wurden und somit keine Grundlage für eine systematische Pro-grammanalyse für die Beantwortung der Forschungsfrage herangezogen werden konnte. Die Arbeit liefert Erkenntnisse zur Anpassungsfähigkeit der Volkshochschulen in Krisen-zeiten sowie zu strukturellen und didaktischen Bedingungen gesundheitsbezogener Er-wachsenenbildung unter pandemischen Rahmenbedingungen.","abstract_html":"Die Corona-Pandemie stellte eine tiefgreifende gesellschaftliche Krise dar, die mit erheb-lichen psychischen, physischen und sozialen Belastungen einherging. Auch die Volks-hochschulen waren davon betroffen: Besonders im Programmbereich Gesundheit kam es zu starken Einschränkungen. Laut VHS-Statistik reduzierte sich das Angebot in die-sem Bereich im Jahr 2020 um rund 57 % gegenüber dem Vorjahr. 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