Abstract
dc:description.abstractBibliotheken haben einen Wandel in ihren räumlichen Konzepten durchlaufen und gestalten sich zunehmend als Orte, die interaktive und transdisziplinäre Begegnungen ermöglichen. Dabei rückt vor allem die künstlerisch-praktische Dimension ins Zentrum der Betrachtung: Indem die künstlerische Praxis auf die spezifischen Gegebenheiten der Bibliotheken antwortet, und dafür oft die Partizipation des Publikums voraussetzt, ermöglicht sie die ästhetische Transformation der vorgegebenen Situation, was wiederum den Bibliothekraum als einen Möglichkeitsraum der ästhetischen Erkenntnis konstituiert und vermittelt. Einmal mehr werden so traditionelle Funktionen von Bibliotheke hinterfragt und letztere als Orte der Offenheit auf Probe gestellt. Die vorliegende Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen künstlerischer Praxis und Bibliotheksraum und fragt nach den daraus entstehenden Spannungen und Synergien. Ziel ist es, konkrete Beispiele aus Bibliotheken zu analysieren, um die Potenziale von Kunst für neue Wahrnehmungsweisen zu identifizieren. Methodisch kombiniert die Arbeit eine systematische Analyse relevanter Fachliteratur mit einer exemplarischen Untersuchung von Blogs und Webseiten, die Kunstpraktiken in Bibliotheken dokumentieren. Abschließend stehen fünf aus den Erkenntnissen der Arbeit abgeleitete Thesen, die als Impulse dafür dienen, wie künstlerische Praxis künftig von Bibliotheken umgesetzt und für Bibliotheksräume bedeutsam werden kann.
Degree
thesis:*- Grantor dc:publisher
- Humboldt-Universität zu Berlin
- Year dc:date.issued
- 2025
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Safenreiter, Maria
Subjects
dc:subject × 6Rights
dc:rights- Statement dc:rights
-
- (CC BY-NC-ND 4.0) Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International
- Licence dc:rights.uri
- Language dc:language.iso
- ger