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In der vorliegenden Arbeit wird Mediation als besondere Art der pädagogischen Grundform der Beratung (Glenewinkel & Kraft 2017, S. 512) unter erwachsenenpädagogischer Perspektive erstmalig untersucht und somit der wissenschaftliche Versuch unternommen, den pädagogischen Blickwinkel auf den Forschungsgegenstand Mediation zu konturieren. Dabei wird der Fragestellung nachgegangen, warum Menschen sich für die Teilnahme an Mediationsprozessen entscheiden. In Abwägung verschiedener lerntheoretischer Zugänge findet die Forschungsfrage Anschluss in den kulturellen und gesellschaftlich geprägten Möglichkeitsräumen und den subjektiven Handlungsbegründungen der subjektwissenschaftlichen Lerntheorie Holzkamps. In dieser wird Mediation als Lernprozess eingeordnet und empirisch untersucht, welche sich angesichts des explorativen Charakters am Paradigma der qualitativen Sozialforschung orientiert. 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