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Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III

Der Capillarblut-Transfusor

Abstract

dc:description.abstract

Der Capillarblut-Transfusor des St. Petersburger Arztes Franz Gesellius stellt für die Wissensgeschichte der Bluttransfusion eine Sackgasse dar. Dieser innovative Apparat wird 1868 von seinem Erfinder hoffnungsvoll vorgestellt und wenig später für untauglich befunden. Anhand von zwei Quellen aus dem Jahr 1868 und 1873 vergleicht diese Arbeit die technischen Texte und Abbildungen und führt die Ergebnisse jeweils mit dem Diskurs der Bluttransfusion eng. Damit rekonstruiert sie die kuriose Geschichte eines Apparates, der nie funktioniert hat und dennoch eine ebenfalls dysfunktionale Praxis, die der Lammbluttransfusion, begründet. Der methodische Ansatz dieser Arbeit ist dabei nicht als Gegenentwurf zu einer "herkömmlichen" Wissensgeschichte zu verstehen. Vielmehr stellt sie sich dem in der actor–network theory und in der Diskursanalyse disputablen Problem der Unmöglichkeit des Sprechens über ein Nichtwissen. Am Leitfaden der Störungstheorie von Michel Serres werden diese theoretischen Überlegungen entwickelt und als eine Nichtwissensgeschichte erzählt.

Degree

thesis:*
Grantor dc:publisher
Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III
Year dc:date.issued
2013

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Daniel, Diana

Subjects

dc:subject × 25

Rights

dc:rights
Statement dc:rights
  • Namensnennung - Keine kommerzielle Nutzung - Keine Bearbeitung
Language dc:language.iso
ger

Identifiers

dc:identifier.*

Chain of custody

source
Harvested from
Humboldt Universität zu Berlin
Base URL
edoc.hu-berlin.de/server/oai/request
Last updated
2026-08-21
Source record
OAI-PMH GetRecord
citation

Daniel, Diana. Der Capillarblut-Transfusor. Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, 2013. https://edoc.hu-berlin.de/18452/14859