{"id":{"repo_id":"heid-thes","oai_identifier":"oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:38649"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/heid-thes/oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:38649","repository":{"repo_id":"heid-thes","name":"Universität Heidelberg ; Thes","base_url":"http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/cgi/oai2"},"display":{"title":"Wissenschaftsverständnis und Vertrauen im Kontext von Klimaforschung: eine explorative Untersuchung für die Entwicklung partizipativer Lernumgebungen","abstract":"Die gesellschaftliche Funktion von Wissenschaft, belastbare Fakten in die öffentliche Diskussion einzubringen und damit zur Legitimation politischer Entscheidungen in einer Demokratie beizutragen, wird durch socio-scientific-issues, wie den Klimawandel, immer wie-der herausgefordert. In der Beziehung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft braucht es einerseits eine Vertrauensbeziehung und andererseits wissenschaftsmündige Bürge-rinnen und Bürger, die sich im Umgang mit Wissenschaft als handlungsfähig erleben. In dieser Arbeit wird das Vertrauen von Studierenden (N = 31) in Wissenschaft, insbesondere in Klimaforschung, sowie ihr Wissenschaftsverständnis in einem Mixed-Methods-Ansatz genauer beleuchtet und die Wirkung von prozessorientierten Einblicken (in Form von Videos) explorativ untersucht. Hierfür wurde ein Workshop im Prä-/Posttestdesign durchgeführt und in einer anschließenden Diskussion die Perspektiven der Studierenden auf die Vertrauenswürdigkeit von Wissenschaft und geeignete Lernumgebungen gesammelt. Eine signifikante Veränderung ergibt sich in der Wirkung der Videos auf die Selbsteinschätzung der Teilnehmenden in Bezug auf ihre Kompetenz zur Diskussionsteilnahme. Für die Skalen zum Vertrauen und die wahrgenommene eigene science literacy können keine signifikanten Veränderungen gemessen werden. Jedoch werden aus den qualitativen Inhaltsanalysen einige vertrauensfördernde sowie vertrauenshemmende Faktoren deutlich. Bereits rezeptive Formate können Transparenz und ein tiefergehendes Verständnis von Wissenschaft vermitteln. Insgesamt können aus der theoriegeleiteten Analyse der Ergebnisse vier inhaltliche und vier methodisch-didaktische Empfehlungen für die zukünftige Gestaltung partizipativer und emanzipatorischer Lernumgebungen, die Einblicke in die Klima- und Nachhaltigkeitsforschung geben, abgeleitet werden. Diese können in weiteren, transdisziplinär und transformativ angelegten Forschungsprojekten überprüft werden.","abstract_html":"Die gesellschaftliche Funktion von Wissenschaft, belastbare Fakten in die öffentliche Diskussion einzubringen und damit zur Legitimation politischer Entscheidungen in einer Demokratie beizutragen, wird durch socio-scientific-issues, wie den Klimawandel, immer wie-der herausgefordert. In der Beziehung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft braucht es einerseits eine Vertrauensbeziehung und andererseits wissenschaftsmündige Bürge-rinnen und Bürger, die sich im Umgang mit Wissenschaft als handlungsfähig erleben. In dieser Arbeit wird das Vertrauen von Studierenden (N = 31) in Wissenschaft, insbesondere in Klimaforschung, sowie ihr Wissenschaftsverständnis in einem Mixed-Methods-Ansatz genauer beleuchtet und die Wirkung von prozessorientierten Einblicken (in Form von Videos) explorativ untersucht. 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The relationship between science and society requires, on the one hand, a relationship of trust and, on the other hand, scientifically literate citizens who feel empowered to engage with science. In this study, the trust of students (N = 31) in science, especially in climate research, as well as their understanding of science is examined using a mixed-methods approach, and the effect of process-oriented insights (in the form of videos) is explored. To this end, a workshop was conducted in a pre-/post-test design, and a subsequent discussion was held to gather the students' per-spectives on the trustworthiness of science and suitable learning environments. A significant change was found in the effect of the videos on the participants' self-assessment of their competence to participate in discussions. No significant changes were measured for the scales on trust and the self-perceived science literacy. However, the qualitative content analyses revealed some factors that promote trust and others that inhibit it. Even receptive formats can promote transparency and a deeper understanding of science. Overall, four content-related and four methodological-didactic recommendations for the future design of participatory and emancipatory learning environments that provide insights into climate and sustainability research can be derived from the theory-based analysis of the results. These can be tested in further transdisciplinary and transformative research projects."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Wissenschaftsverständnis und Vertrauen im Kontext von Klimaforschung: eine explorative Untersuchung für die Entwicklung partizipativer Lernumgebungen","Understanding of science and trust in the context of climate research: an exploratory study for the development of participatory learning environments"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Aeschbach, Nicole"],"dc:creator":["Wörne, Hanna"],"dc:description.abstract":["Die gesellschaftliche Funktion von Wissenschaft, belastbare Fakten in die öffentliche Diskussion einzubringen und damit zur Legitimation politischer Entscheidungen in einer Demokratie beizutragen, wird durch socio-scientific-issues, wie den Klimawandel, immer wie-der herausgefordert. 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