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Die vorliegende Arbeit versucht diese Lücke zu schließen und untersucht das Sprechen über Zukünftiges mit diskurs- und korpuslinguistischen Methoden, wobei sich Verbindungen mit anderen sprachwissenschaftlichen Teildisziplinen wie der Grammatikforschung, der Lexikologie und der Soziolinguistik, aber auch nicht-linguistischen Dsiziplinen wie der Geschichtswissenschaft oder der Futurologie ergeben. Unter der Annahme, dass große gesellschaftliche Veränderungen auch Einfluss auf den sprachlichen Diskurs nehmen und sich somit an der sprachlichen Oberfläche niederschlagen, wird als außersprachlicher Anlass der Fall der Berliner Mauer 1989 gewählt, dessen Auswirkungen auf das Sprechen über Zukunft analysiert werden sollen. 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