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Universität Heidelberg

Documentation of Rotationally Symmetric Archaeological Finds by 3D Shape Estimation

Abstract

dc:description.abstract

Zehntausende Scherben von Keramiken werden auf archäologischen Ausgrabungen gefunden. Diese Tonscherben müssen für abschließende wissenschaftliche Untersuchungen dokumentiert werden. Grundlage dieser Dokumentation ist bis heute die händische Zeichnung der Profillinie, welche einen vertikalen Schnitt durch die Scherbe entlang der Rotationsachse, auch Symetrieachse genannt, beschreibt. Die Handzeichnungen der Profillinie und die dafür benötigte Rotationsachse werden von Archäologen unter zur Hilfenahme verschiedenster Werkzeuge, wie zum Beispiel dem Profilkamm, flexiblem Bleidraht oder Kreisschablonen erstellt. Diese traditionelle Methode der Dokumentation ist allerdings sehr zeitaufwendig und fehleranfällig. Daher wurde der Profilograph entwickelt, der mit manuellem, mechanischem Abtasten der Scherben die Profillinie zur Weiterverarbeitung an einen Computer übermittelt. Da auch der Profilograph auf Grund der manuellen Arbeitsschritte keine schnellere Dokumentation ermöglicht, wurde ein automatisches System zur Aufnahme von Scherben und zur automatisierten Berechnung der Profillinie entwickelt. Die Erfassung wird mittels Lichtschnittverfahren (strukturiertes Licht) durchgeführt. Aus den Aufnahmen wird ein 3D-Modell erstellt, aus dem die Rotationsachse und somit die Profillinie von Scherben berechnet wird. Durch ständige Experimente, Zusammenarbeit mit Archäologen und dem Vergleich mit traditionellen Methoden, wurde das automatische System weiterentwickelt. Diese Arbeit stellt eine neue Methode zur Bestimmung der Rotationsachse, basierend auf den traditionellen Methoden der Archäologen vor, welche eine genauere Berechnung der Profillinie ermöglicht. Weiters werden auch methodische Experimente zur Analyse der Geometrie von Keramiken gezeigt, welche Rückschlüsse auf antike Fertigungstechniken ermöglichen. Das vorgestellte System wurde auf künstlichen und realen Daten getestet. Für die Experimente mit realen Daten wurde das System mittels Funden der archäologischen Ausgrabung in Tel Dor in Israel getestet und mit den traditionellen Handzeichnungen und dem Profilographen verglichen. Die Ergebnisse im Bezug auf dokumentierten Scherben pro Stunde und zur Präzision der verschiedenen Verfahren werden in diesem Dokument gezeigt. Abschließend werden künftige Erweiterungen vorgestellt.

Degree

thesis:*
Level thesis:degree_level
master
Grantor dc:publisher
Universität Heidelberg
Year
2006

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Mara, Hubert
Contributors dc:contributor
  • Sablatnig, Robert

Identifiers

dc:identifier.*
Repository record source_url
http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/13892
OAI identifier oai:identifier
oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:13892

Chain of custody

source
Harvested from
Universität Heidelberg ; Thes
Base URL
archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/cgi/oai2
Last updated
2026-07-24
Source record
OAI-PMH GetRecord
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Mara, Hubert. Documentation of Rotationally Symmetric Archaeological Finds by 3D Shape Estimation. master thesis, Universität Heidelberg, 2006. http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/13892