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Universität Heidelberg

Prächirurgische Diagnostik mittels Magnetoencephalographie im Rahmen der Strahlentherapieplanung und vor chirurgischen Eingriffen

Abstract

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Die Magnetoenzephalographie (MEG) ist eine Methode zur nichtinvasiven Lokalisierung zerebraler Hirnaktivität. Sie kann daher sehr gut für eine prächirurgische Diagnostik eingesetzt werden, um Vorhersagen zu treffen, inwieweit pathologische Gewebeveränderungen - wie Tumore - nahe an entscheidende Areale spezieller Wahrnehmungsmodalitäten heranreichen. Die ermittelten kortikalen Aktivitätszentren müssen in bildgebende Verfahren, wie z.B. MRT, projiziert werden, was als MEG-MRT-Koregistrierung bezeichnet wird. Hier wird ein Verfahren zur Koregistrierung vorgestellt, welches auf einer computerunterstützten Abstandsminimierung beruht. Zur Ermittlung kortikaler Aktivität somatosensibler Bereiche des Körpers müssen die entsprechenden Stellen, wie Finger oder Lippe, spezifisch gereizt werden. Hier stehen zwei Methoden zur Auswahl; elektrische Reizung afferenter Nervenbahnen oder taktile Stimulation der Hautbereiche. Da die elektrische Reizung Nachteile aufweist, wird in dieser Arbeit die erfolgreiche Entwicklung taktiler Stimulation vorgestellt. Ein weiteres nicht invasives Verfahren zur Bestimmung zerebraler Hirnaktivität, die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT), beruht auf der Messung von Blutfluß- und Blutvolumenänderungen. Wünschenswert für eine valide Diagnostik ist die Messung an Patienten sowohl mit MEG als auch fMRT. In dieser Arbeit werden Studien vorgestellt, bei denen an einem Probandenkollektiv der somatosensorische Kortex mit beiden Meßverfahren lokalisiert wurde. Der Vergleich der Daten erlaubt zu untersuchen, ob sich gleiche Lokalisationen ergeben müssen, oder aufgrund der unterschiedlichen Verfahren grundsätzliche Unterschiede aufkommen. Die Ergebnisse der Arbeit konnten für eine prächirurgische Diagnose genutzt werden, indem taktile Messungen an Patienten mit intrakraniellen Tumoren durchgeführt wurden.

Degree

thesis:*
Level thesis:degree_level
thesis.doctoral
Grantor dc:publisher
Universität Heidelberg
Year
2000

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Drüen, Kai
Contributors dc:contributor
  • Scherg, Michael

Identifiers

dc:identifier.*
Repository record source_url
http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/930
OAI identifier oai:identifier
oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:930

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source
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Universität Heidelberg
Base URL
archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/cgi/oai2
Last updated
2026-07-24
Source record
OAI-PMH GetRecord
citation

Drüen, Kai. Prächirurgische Diagnostik mittels Magnetoencephalographie im Rahmen der Strahlentherapieplanung und vor chirurgischen Eingriffen. thesis.doctoral thesis, Universität Heidelberg, 2000. http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/930