Universität Heidelberg
DAS NEUE „GREAT GAME“ IN ZENTRALASIEN UM DAS ERDÖL : EINE REGION IM FADENKREUZ DER INTERNATIONALEN INTERESSEN
Abstract
dc:description.abstractDie zentralasiatischen Staaten, die aus der Sowjetunion hervorgingen, liegen in der strategischen Region zwischen vier Atommächten – Russland, China, Pakistan und Indien – und an der Schnittstelle zwischen Russland und der islamischen Welt.Die Völker Eurasiens haben heute zum ersten Mal die Möglichkeit, ihr Schicksal und ihre Zukunft selbst In der internationalen Wahrnehmung lässt sich um das Kaspische Meer herum die „Geburt einer neuen Region“ beobachten. Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurde ein historisches Schlagwort des 19. Jahrhunderts wieder belebt, das die Einflusskonkurrenz in Zentralasien benannte: „Great Game“.zu bestimmen.In dieser Arbeit werden die rivalisierenden Machtprojektionen der wichtigsten Akteure in Zentralasien seit 1991 beschrieben. Bereits in einer frühen Arbeitsphase des vorliegenden Forschungsprojekts konnte man erkennen, dass die Entwicklungen in der Region nicht ohne die Einbeziehung externer Erfahrungen bewertet werden können. Der realpolitisch wichtigste Faktor für das Interesse der äußeren Mächte in der Region sind die Energiereserven.Der Hauptzweck dieser Studie ist es also, die Interessen der Regional- und Großmächte hinsichtlich der neuen zentralasiatischen Republiken von Kasachstan, Usbekistan, Kirgisien, Turkmenistan und Tadschikistan zu analysieren.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Heidelberg
- Year
- 2006
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Genc, Savas
- Contributors dc:contributor
-
- Pfetsch, Frank R.
Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/6931
- OAI identifier oai:identifier
- oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:6931