Abstract
dc:description.abstractIn der vorliegenden Arbeit werden das Ein-Kanal-Kondo-Modell (1CK) und das Zwei-Kanal-Kondo-Modell (2CK) untersucht. Das 1CK beschreibt ein System aus Leitungselektronen und einer lokalisierten, spinbehafteten Störstelle, die untereinander antiferromagnetisch wechselwirken. Das 2CK erweitert dieses Modell um ein entartetes Leitungselektronenband. Die Untersuchung erfolgt für den Tieftemperaturfall mit der Methode des Flußgleichungsverfahrens. Durch die kontinuierliche Transformation wird erreicht, daß diejenigen Anteile des Hamiltonoperators, welche Übergängen von Elektronenzuständen verschiedener Seiten der Fermikante, das heißt quasi-teilchenzahlverletzenden Vorgängen, entsprechen, eliminiert werden. Durch Störungsrechnung werden die durch den Fluß veränderten Kopplungsstärken unter Einbeziehung einer Zwei-Teilchen-Wechselwirkung in 2. Ordnung erhalten. Mit diesem transformierten Hamiltonoperator und einem Variationsansatz wird die Absenkung der Grundzustandsenergie im 1CK ermittelt. Daraus ergibt sich unmittelbar die Kondo-Temperatur. Außerdem wird nachgewiesen, daß es sich um einen Singulett-Zustand handelt. Bei der Betrachtung des 2CK mit einem erweiterten Variationsansatz kann gezeigt werden, daß im Grundzustand eine Überkompensation des Störstellenspins vorliegt. Die Grundzustandsenergie ist auch hier in exponentieller Abhängigkeit von der Kopplungsstärke abgesenkt. Die Werte für die Konto-Temperaturen entsprechen den bisher mit anderen Methoden erbrachten Ergebnissen.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Heidelberg
- Year
- 2005
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Vogel, Eberhard
- Contributors dc:contributor
-
- Wegner, Franz
Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/5906
- OAI identifier oai:identifier
- oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:5906