Abstract
dc:description.abstractAm Beispiel der Literatur des sozialistischen Rumänien wird die Möglichkeit von Dramatik als Kunst anhand textnaher Interpretationen ausgewählter Stücke untersucht: trotz und gerade wegen der Kunstfeindlichkeit der Normen des "sozialistischen Realismus" hat sich eine eigenartige ästhetische Autonomie entwickelt, die einen für west- und osteuropäische Literaturen besonderen "fait social" in der Dialektik zur Wirklichkeit darstellt, ohne die gegebenen Machtstrukturen konsequent in Frage zu stellen. Kurzbiographien der Autoren, eine diachronische Skizze (1944-1978) und die erste vollständige Bibliographie stellen die dramatische Produktion einer Literatur vor, die in einer romanischen Enklave zwischen Orient und Okzident entstand und die paradoxerweise shdanovistische Dogmatik und den makabren Optimismus Ionescos im übertriebenen Nationalismus, aber auch in authentischer ästhetischer Erneuerung verschmelzen ließ.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Heidelberg
- Year
- 1979
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Stanomir, Gheorghe
- Contributors dc:contributor
-
- Heitmann, Klaus
Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/5098
- OAI identifier oai:identifier
- oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:5098