{"id":{"repo_id":"heid-diss","oai_identifier":"oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:471"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/heid-diss/oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:471","repository":{"repo_id":"heid-diss","name":"Universität Heidelberg","base_url":"http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/cgi/oai2"},"display":{"title":"Untersuchung der oberflächenverstärkten Infrarotabsorption am System Kohlenmonoxid auf dünnen Eisenfilmen","abstract":"Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine Ultrahochvakuum(UHV)-Apparatur zur Fourier-Transform-Infrarotspektroskopie (FTIRS) an komplexen Systemen, bestehend aus Adsorbaten auf dünnen Metallfilmen, aufgebaut und erprobt. Mittels Transmissionsspektroskopie wurde die verstärkte IR-Absorption von Kohlenmonoxid auf dünnen (<6 nm), morphologisch unterschiedlichen Eisenfilmen auf Magnesiumoxid und Kaliumbromid in Abhängigkeit von der CO-Bedeckung sowie von der Fe-Filmdicke untersucht. Die IR-Spektren unterscheiden sich in der Anzahl der CO-Absorptionslinien sowie in deren Frequenzen, Linienformen und Intensitäten. Bei CO/Fe/MgO(001) können die einzelnen Linien verschiedenen Adsorptionsplätzen auf kristallinen Facetten an den Oberflächen der epitaktisch gewachsenen Eisenfilme zugeordnet werden. Die hohe Intensität der Linien entspricht einer oberflächenverstärkten IR-Absorption (SEIRA) um etwa zwei Größenordnungen. Bei jedem der Filme hat die stärkste der Linien eine von der Fe-Schichtdicke abhängende, asymmetrische Linienform, welche auf eine nicht-adiabatische Kopplung zwischen Adsorbatschwingung und elektronischen Übergängen hinweist. Wie erstmals gezeigt werden konnte, ist der Asymmetrie-Effekt bei gerade geschlossenen Eisenfilmen mit hoher Oberflächenrauhigkeit am stärksten.","abstract_html":"Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine Ultrahochvakuum(UHV)-Apparatur zur Fourier-Transform-Infrarotspektroskopie (FTIRS) an komplexen Systemen, bestehend aus Adsorbaten auf dünnen Metallfilmen, aufgebaut und erprobt. Mittels Transmissionsspektroskopie wurde die verstärkte IR-Absorption von Kohlenmonoxid auf dünnen (&lt;6 nm), morphologisch unterschiedlichen Eisenfilmen auf Magnesiumoxid und Kaliumbromid in Abhängigkeit von der CO-Bedeckung sowie von der Fe-Filmdicke untersucht. Die IR-Spektren unterscheiden sich in der Anzahl der CO-Absorptionslinien sowie in deren Frequenzen, Linienformen und Intensitäten. Bei CO/Fe/MgO(001) können die einzelnen Linien verschiedenen Adsorptionsplätzen auf kristallinen Facetten an den Oberflächen der epitaktisch gewachsenen Eisenfilme zugeordnet werden. 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