{"id":{"repo_id":"heid-diss","oai_identifier":"oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:4416"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/heid-diss/oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:4416","repository":{"repo_id":"heid-diss","name":"Universität Heidelberg","base_url":"http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/cgi/oai2"},"display":{"title":"Entwicklung und Optimierung einer Gradientenecho-Technik zur räumlich und zeitlich hochaufgelösten dynamischen Magnetresonanztomographie","abstract":"Es wurde eine Meßtechnik entwickelt und optimiert, mit der zeitlich und räumlich hochaufgelöste T1-gewichtete MR-Bilder zur dynamischen MRT aufgenommen werden, so daß sowohl eine hohe Ortsauflösung als auch eine Auswertung mit einem Zweikompartimentemodell ermöglicht wird. Die auf einer FLASH-Sequenz basierte Technik wurde mit einer etablierten zeitlich hochaufgelösten SR-TFL-Technik verglichen. Die Ortsauflösung der neuen Methode ist mit (1,5×1,5×4) mm³ höher als die mit der SR-TFL-Technik realisierte Auflösung von (3,0×2,0×6) mm³. Dagegen erreicht die FLASH-Technik nur eine Zeitauflösung von dt = 43 s gegenüber dt = 23 s der SR-TFL-Technik. Simulationen zeigen, daß trotz schlechterer zeitlicher Auflösung auch die mit der FLASH-Technik aufgenommenen Daten stabil an ein pharmakokinetisches Modell angepaßt werden können. Der Grund ist das deutlich höhere SNR der neuen Methode, welches in Phantomexperimenten fünfmal und in-vivo 3,3-mal höher war als bei der SR-TFL-Technik. Im Tiermodell wurde die Technik zur Untersuchung von Angiogenese eingesetzt. Im untersuchten Tumormodell bestand zwischen dem Modellparameter A und der Mikrogefäßdichte (MVD) ein Zusammenhang, während kep keine Korrelation mit der MVD aufwies. Ein Vergleich von Gadomer-17 und Omniscan® im Modell der Ratte zeigte, daß die FLASH-Technik in Kombination mit einem makromolekularen KM, die Untersuchung der Permeabilität von Tumorgefäßen ermöglicht. Schließlich wurde die neue Meßtechnik in ersten Patientinnenuntersuchungen zur Verbesserung der räumlichen Auflösung in der MR-Mammographie angewendet.","abstract_html":"Es wurde eine Meßtechnik entwickelt und optimiert, mit der zeitlich und räumlich hochaufgelöste T1-gewichtete MR-Bilder zur dynamischen MRT aufgenommen werden, so daß sowohl eine hohe Ortsauflösung als auch eine Auswertung mit einem Zweikompartimentemodell ermöglicht wird. Die auf einer FLASH-Sequenz basierte Technik wurde mit einer etablierten zeitlich hochaufgelösten SR-TFL-Technik verglichen. Die Ortsauflösung der neuen Methode ist mit (1,5×1,5×4) mm³ höher als die mit der SR-TFL-Technik realisierte Auflösung von (3,0×2,0×6) mm³. Dagegen erreicht die FLASH-Technik nur eine Zeitauflösung von dt = 43 s gegenüber dt = 23 s der SR-TFL-Technik. Simulationen zeigen, daß trotz schlechterer zeitlicher Auflösung auch die mit der FLASH-Technik aufgenommenen Daten stabil an ein pharmakokinetisches Modell angepaßt werden können. Der Grund ist das deutlich höhere SNR der neuen Methode, welches in Phantomexperimenten fünfmal und in-vivo 3,3-mal höher war als bei der SR-TFL-Technik. Im Tiermodell wurde die Technik zur Untersuchung von Angiogenese eingesetzt. Im untersuchten Tumormodell bestand zwischen dem Modellparameter A und der Mikrogefäßdichte (MVD) ein Zusammenhang, während kep keine Korrelation mit der MVD aufwies. Ein Vergleich von Gadomer-17 und Omniscan® im Modell der Ratte zeigte, daß die FLASH-Technik in Kombination mit einem makromolekularen KM, die Untersuchung der Permeabilität von Tumorgefäßen ermöglicht. 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Die auf einer FLASH-Sequenz basierte Technik wurde mit einer etablierten zeitlich hochaufgelösten SR-TFL-Technik verglichen. Die Ortsauflösung der neuen Methode ist mit (1,5×1,5×4) mm³ höher als die mit der SR-TFL-Technik realisierte Auflösung von (3,0×2,0×6) mm³. Dagegen erreicht die FLASH-Technik nur eine Zeitauflösung von dt = 43 s gegenüber dt = 23 s der SR-TFL-Technik. Simulationen zeigen, daß trotz schlechterer zeitlicher Auflösung auch die mit der FLASH-Technik aufgenommenen Daten stabil an ein pharmakokinetisches Modell angepaßt werden können. Der Grund ist das deutlich höhere SNR der neuen Methode, welches in Phantomexperimenten fünfmal und in-vivo 3,3-mal höher war als bei der SR-TFL-Technik. Im Tiermodell wurde die Technik zur Untersuchung von Angiogenese eingesetzt. Im untersuchten Tumormodell bestand zwischen dem Modellparameter A und der Mikrogefäßdichte (MVD) ein Zusammenhang, während kep keine Korrelation mit der MVD aufwies. 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Simulations showed that in spite of lower temporal resolution a stable analysis of the FLASH-data by using a pharmacokinetic model was assured. The reason was the higher SNR for which five-fold higher values in phantom experiments and 3,3-fold higher ones in-vivo were measured compared to the SR-TFL method. In animal models the new technique was used to investigate angiogenesis. In the examined tumor model a correlation of modelparameter A and microvessel-density (MVD) was found, whereas kep and MVD showed no correlation. A comparison of Gadomer-17 and Omniscan® demonstrated that permeability of tumor vessels can be measured by the FLASH technique in combination with a macromolecular contrast agent. Finally the new method was applied in the first patients in order to improve spatial resolution of MR mammography."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Entwicklung und Optimierung einer Gradientenecho-Technik zur räumlich und zeitlich hochaufgelösten dynamischen Magnetresonanztomographie","Development and Optimization of a gradient-echo technique for high spatial and temporal resolution in dynamic MRI"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Bille, Josef,"],"dc:creator":["Heilmann, Melanie"],"dc:description.abstract":["Es wurde eine Meßtechnik entwickelt und optimiert, mit der zeitlich und räumlich hochaufgelöste T1-gewichtete MR-Bilder zur dynamischen MRT aufgenommen werden, so daß sowohl eine hohe Ortsauflösung als auch eine Auswertung mit einem Zweikompartimentemodell ermöglicht wird. 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