{"id":{"repo_id":"heid-diss","oai_identifier":"oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:3416"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/heid-diss/oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:3416","repository":{"repo_id":"heid-diss","name":"Universität Heidelberg","base_url":"http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/cgi/oai2"},"display":{"title":"Auswertung des neutrinolosen Doppelbetazerfalls von 76Ge im Heidelberg-Moskau-Experiment mit verbesserten statistischen Methoden","abstract":"Die Untersuchung des neutrinolosen Doppelbetazerfalls erlaubt es, stringente Grenzen auf hypothetische Zerfallsprozesse und somit auf Physik jenseits des Standardmodells zu setzen. Insbesondere sind damit Schlüsse auf die Neutrinomasse möglich. Im Heidelberg-Moskau Experiment wird dafür der Doppelbetazerfall des Germaniumisotops Ge76 untersucht. Da ein Doppelbetazerfall eine sehr große Halbwertszeit besitzt, muss zu seiner Beobachtung die Quellenstärke maximiert und der störende Untergrund minimiert werden. Für eine maximale Quellenstärke und eine hohe Nachweiswahrscheinlichkeit werden fünf Detektoren aus hochreinem Germanium verwendet, welche zu 86% mit Ge76 angereichert sind; sie fungieren aus diesem Grund gleichzeitig als Quelle und als Detektor. Mit 125.5 mol Ge76 besitzt das Heidelberg-Moskau Experiment die größte Quellenstärke aller derzeit messenden $\\beta\\beta$-Experimente weltweit. Zur Auswertung werden verschiedene statistische Methoden angewendet und verglichen. Die Daten des Heidelberg-Moskau Experiments für den Zeitraum von August 1990 bis Mai 2000 wurden ausgewertet. Diese bestätigen die Existenz des neutrinolosen Doppelbetazerfalls mit einer großen Wahrscheinlichkeit.","abstract_html":"Die Untersuchung des neutrinolosen Doppelbetazerfalls erlaubt es, stringente Grenzen auf hypothetische Zerfallsprozesse und somit auf Physik jenseits des Standardmodells zu setzen. Insbesondere sind damit Schlüsse auf die Neutrinomasse möglich. 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