{"id":{"repo_id":"heid-diss","oai_identifier":"oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:3078"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/heid-diss/oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:3078","repository":{"repo_id":"heid-diss","name":"Universität Heidelberg","base_url":"http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/cgi/oai2"},"display":{"title":"Wissen im Fluß : Prozessorientierung im Wissensmanagement unter Verwendung graphischer Modelle","abstract":"Moderne Unternehmensführung des ausgehenden 20. Jahrhunderts ist geprägt von der Auseinandersetzung mit zwei großen Herausforderungen: der Realisierung genuin prozeßorientierter Unternehmensorganisation und einem erfolgsträchtigen Umgang mit Wissen. Ansätze zur Integration von Prozeßorientierung und Wissensmanagement haben psychologische Aspekte bisher allerdings weitgehend vernachlässigt. Diese Arbeit ist geprägt von einer integrativen Nutzung verschiedener theoretischer Positionen. Vor dem Hintergrund systemtheoretischer und medienpsychologischer Ansätze bekommen Repräsentationssysteme eine perspektivenprägende Bedeutung. Mit zunehmendem Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien gewinnt die ontologische Verankerung von Darstellungsweisen für die Parallelisierung von Kognition in sozialen Systemen an Relevanz. Damit birgt der Einsatz prozeßorientierter Repräsentationssysteme zur Information und Wissensvermittlung ein deutliches Potential zur Förderung einer Prozeßperspektive auf unternehmerische Belange. Dies ist der Ausgangspunkt für die empirische Analyse der Brauchbarkeit eines prozeßorientierten Repräsentationssystems zur Wissensvermittlung in Unternehmen. In den empirischen Studien dieser Arbeit wird die Brauchbarkeit eines im Geschäftprozeßmanagement genutzten Instrumentes für unternehmerische Informationssysteme und Wissensvermittlung untersucht. Unter Berücksichtigung verschiedener Anwendungsszenarien werden Vor- und Nachteile systematisch analysiert. Für die Erforschung der Wissensnutzung in Unternehmen stellt diese Arbeit insofern einen Beitrag dar als sie eine facettenreiche und kritische theoretische Diskussion mit einem konkreten Umsetzungsvorschlag zur nutzbringenden Berücksichtigung psychologischer Faktoren im Wissensmanagement verknüpft. Damit ist die Arbeit sowohl für Wissenschaftler als auch für Praktiker von Interesse.","abstract_html":"Moderne Unternehmensführung des ausgehenden 20. Jahrhunderts ist geprägt von der Auseinandersetzung mit zwei großen Herausforderungen: der Realisierung genuin prozeßorientierter Unternehmensorganisation und einem erfolgsträchtigen Umgang mit Wissen. Ansätze zur Integration von Prozeßorientierung und Wissensmanagement haben psychologische Aspekte bisher allerdings weitgehend vernachlässigt. 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