Abstract
dc:description.abstractIn der vorliegenden Arbeit werden Verfahren zur Tiefenschätzung aus Fokusserien einer genauen Analyse unterzogen. Mögliche Fehlerquellen werden ausgehend vom optischen Abbildungsprozess bis hin zu den digitalen Bildverarbeitungsalgorithmen eingehend untersucht. Anhand der zu Grunde liegenden physikalischen Prinzipien werden die Fokus-Verfahren mit anderen optischen 3D-Meßtechniken verglichen und entsprechend eingeordnet. Allen bisherigen Verfahren zur Tiefenschätzung aus Fokusserien ist gemein, daß der optische Aufbau aus einer speziellen skalierungsfreien, der sogenannten telezentischen Optik bestehen muß. Andernfalls sind die sonst entstehenden Skalierungseffekte in einem zusätzlichen, fehlerbehafteten Schritt zu korrigieren. Ein im Rahmen dieser Arbeit entwickeltes neuartiges Verfahren zur simultanen Tiefen- und Bewegungsschätzung räumt diese gravierenden Limitierungen erfolgreich aus. Dazu wird die Fokusserie als Diffusionsprozess mit einer linearen, partiellen Differentialgleichung beschrieben. Die diesen Prozess beschreibenden Parameter werden mittels einer Total Least Squares Methode direkt aus der Fokusserie geschätzt. Die Tiefeninformation der Szene wird aus der gemessenen Diffusionskonstante errechnet. Abschließend werden alle vorgestellten Verfahren der Tiefenbestimmung an synthetischen und realen Fokusserien erprobt.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Heidelberg
- Year
- 2002
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Dierig, Tobias
- Contributors dc:contributor
-
- Jähne, Bernd
Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/2461
- OAI identifier oai:identifier
- oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:2461