{"id":{"repo_id":"heid-diss","oai_identifier":"oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:1888"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/heid-diss/oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:1888","repository":{"repo_id":"heid-diss","name":"Universität Heidelberg","base_url":"http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/cgi/oai2"},"display":{"title":"Phantomschmerz nach Extremitätenamputation : Diagnostik und Biofeedback-Behandlung","abstract":"Phantomschmerz ist ein multifaktoriell bedingtes Schmerzsyndrom, für das kaum wirksame Behandlungsmöglichkeiten vorhanden sind. In Teil 1 der vorliegenden Arbeit wurde ein diagnostisches Interview zur Erfassung von Phantom- und Stumpfempfindungen validiert. Dabei konnte beim Phantom- und Stumpfschmerz - wie auch bei anderen Schmerzsyndromen - zwischen einer affektiven und einer sensorischen Schmerzkomponente unterschieden werden. In Teilstudie 2 wurde ein Vergleich zwischen arm- und beinamputierten Patienten mit Phantomschmerz angestellt. Bei beinamputierten Patienten trat ebenso wie bei Armamputierten eine Verschiebung der Repräsentationsgebiete im primären somatosensorischen Kortex auf, diese war jedoch bei den Beinamputierten variabler ausgeprägt. Zugleich nutzten die beinamputierten gegenüber den armamputierten Patienten signifikant häufiger eine Prothese. In Teilstudie 3 wurde mit fünf arm- bzw. beinamputierten Patienten ein zehnstündiges Biofeedback-Training durchgeführt, das zu einer signifikanten Reduktion des Phantomschmerzes führte. Besonders gut profitierten Patienten, die zusätzlich an Stumpfschmerz litten, eine hohe Reagibilität der Stumpfmuskulatur sowie attackenförmige Schmerzen zeigten.","abstract_html":"Phantomschmerz ist ein multifaktoriell bedingtes Schmerzsyndrom, für das kaum wirksame Behandlungsmöglichkeiten vorhanden sind. In Teil 1 der vorliegenden Arbeit wurde ein diagnostisches Interview zur Erfassung von Phantom- und Stumpfempfindungen validiert. 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