{"id":{"repo_id":"heid-diss","oai_identifier":"oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:1869"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/heid-diss/oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:1869","repository":{"repo_id":"heid-diss","name":"Universität Heidelberg","base_url":"http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/cgi/oai2"},"display":{"title":"Risk Management in Banking : Credit Risk Management and Bank Closure Policies","abstract":"Diese Arbeit besteht aus drei, sich unabhängig voneinander erschließenden Artikeln, die sich alle mit dem Thema Risikomanagement in der Bankenindustrie befassen. Im ersten Artikel (Kapitel 2) werden die vier zur Zeit in der Praxis am häufigsten verwendeten Kreditrisikomodelle analysiert. Fokus ist hierbei die Modellierung gemeinsamer Ausfallwahrscheinlichkeiten. Es werden die wichtigsten Modellierungsschwächen identifiziert und kurzfristige Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet. Darüberhinaus wird eine Forschungsagenda für die Entwicklung von Modellen der nächsten Generation vorgeschlagen. Im zweiten Artikel (Kapitel 3) wird der strukturelle Zusammenhang zwischen Ausfallwahrscheinlichkeiten und Ausfallkorrelationen hergeleitet. Es wird gezeigt, dass Ausfallkorrelationen mit zunehmenden Ausfallwahrscheinlichkeiten wachsen. Aus diesem Resultat ergeben sich einige wichtige Implikationen für die Auswirkung makroökonomischer Schocks auf Kreditportfolios, für das Pricing von Krediten sowie für die Modellierung von Kreditrisiken. Im dritten Artikel (Kapitel 4) werden regulatorische Maßnahmen in Krisen untersucht, die das ganze Bankensystem betreffen. In solchen Situationen kann der Regulator einen Teil der Banken schließen, so dass die überlebenden Banken mehr Sparmittel erhalten und solvent bleiben (\"Funds Concentration Effect\"). Es werden verschiedene Implementierungen des \"Funds Concentration Effect\" analysiert und im Hinblick auf ihre Wohlfahrtseffekte verglichen.","abstract_html":"Diese Arbeit besteht aus drei, sich unabhängig voneinander erschließenden Artikeln, die sich alle mit dem Thema Risikomanagement in der Bankenindustrie befassen. Im ersten Artikel (Kapitel 2) werden die vier zur Zeit in der Praxis am häufigsten verwendeten Kreditrisikomodelle analysiert. Fokus ist hierbei die Modellierung gemeinsamer Ausfallwahrscheinlichkeiten. Es werden die wichtigsten Modellierungsschwächen identifiziert und kurzfristige Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet. Darüberhinaus wird eine Forschungsagenda für die Entwicklung von Modellen der nächsten Generation vorgeschlagen. Im zweiten Artikel (Kapitel 3) wird der strukturelle Zusammenhang zwischen Ausfallwahrscheinlichkeiten und Ausfallkorrelationen hergeleitet. Es wird gezeigt, dass Ausfallkorrelationen mit zunehmenden Ausfallwahrscheinlichkeiten wachsen. 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In the second paper (chapter 3) we provide the analytics and robustness of the relationship between default probabilities and default correlations. We then derive the implications of our results for the impact of macroeconomic shocks on credit portfolios, for the pricing of loans and for the design of credit risk models. In the third paper (chapter 4) we analyze bank closure policies in the event of severe banking crises. In such a situation the regulator can rely on the ``funds concentration effect'' to save long-term investment projects. Some banks are forced into bankruptcy with the result that other banks obtain more new funds and remain solvent. 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