Universität Heidelberg
Notwendigkeit und Möglichkeit suchtpräventiver Maßnahmen im Interventionsfeld des jugendlichen Vereinssports
Abstract
dc:description.abstractIm Zentrum der Dissertation steht der Vergleich sportvereinsgebundener und nicht vereinsgebundener Jugendlicher hinsichtlich ihrer Suchtgefährdung. Neben einer umfassenden theoretischen Grundlegung richtete sich eine schrifltiche Befragung an 1296 Jugendliche in Sportvereinen und Schulen und an 66 Jugend- und Übungsleiter. Die Erhebung fand von Februar bis September 1998 statt und erstreckte sich im Raum Baden. Anhand von vier Hypothesen wurde nachgewiesen, dass Sportvereinsmitglieder beim Nikotinkonsum ein geringeres Risikopotenzial aufweisen und im Gesamtblick über eine bessere Ausstattung an Protektivfaktoren gegenüber einer Suchtgefährdung verfügen; beim Alkoholkonsum liegen auf den ersten Blick keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppierungen „Sportverein“ und „Nicht-Sportverein“ vor. Eine äußerst heterogene Datenlage zeigt sich allerdings in-nerhalb der einzelnen Sportarten. Das Vereinsmilieu und der Einfluss der Jugend- und Übungsleiter sind maßgeblich mit entscheidend für den Substanzgebrauch von Jugendlichen. Interventionsmaßnahmen in Vereinen sollten neben primärpräventiven Aspekten viel mehr auch sekundärpräventive Zielsetzungen beinhalten und beim jeweiligen Vereinsmilieu ansetzen.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Heidelberg
- Year
- 2001
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Locher, Beate
- Contributors dc:contributor
-
- Brumlik, Micha
Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/1769
- OAI identifier oai:identifier
- oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:1769