Universität Heidelberg
Umweltpolitische Entscheidungen bei Unsicherheit und optimale Instrumentenwahl unter Restriktionen
Abstract
dc:description.abstractIm ersten Teil der Arbeit werden umweltpolitische Entscheidungen unter Unsicherheit analysiert. Nach einem Aufriss des Problems der globalen Erwärmung und der damit verbundenen Unsicherheiten und Handlungsoptionen wird die unreflektierte Verwendung der Konzepte der Vermeidungskosten sowie des Nutzens aus der Vermeidung (des vermiedenen Umweltschadens) einer kritischen Analyse unterzogen. Weiterhin wird die Anwendbarkeit der Erwartungsnutzenmaximierung auf klimapolitische Entscheidungen in Frage gestellt und als Alternative die Choquet-Erwartungsnutzenmaximierung, die die schlimmstmöglichen Klimawirkungen stärker gewichtet, diskutiert. Insbesondere wird betrachtet, ob die Möglichkeit, Unsicherheiten durch Lernen aufzulösen, zu verstärkten oder verminderten Vermeidungsaktivitäten führt. Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit dem umweltpolitischen Instrument der Emissionssteuern. Es wird gezeigt, dass eine Fixierung der Verwendung des Steueraufkommens allein kein Hindernis für das Erreichen einer Pareto-effizienten Allokation darstellt. Bei monopolistischem Wettbewerb hingegen kommt es zu einem Trade-off zwischen der Regulierung von Umweltqualität und Marktmacht.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Heidelberg
- Year
- 2000
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Lange, Andreas
- Contributors dc:contributor
-
- Prof. Dr. Requate, Till
Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/1108
- OAI identifier oai:identifier
- oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:1108