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Georg-August-Universität Göttingen

Evaluation der marginalen Passgenauigkeit verschiedener CAD-Scansysteme in Abhängigkeit vom okklusalen Öffnungswinkel der Präparation

Abstract

dc:description

Stetig steigende Ansprüche an modernen Zahnersatz bezüglich Ästhetik, Funktionalität und Biokompatibilität seitens der Patienten, aber auch seitens der Behandler, sowie eine Weiterentwicklung der Herstellungstechniken, haben zu einer immer häufigeren Anwendung vollkeramischer Materialien geführt. In der vorliegenden Studie wurden Meistermodelle (Replika) mit den okklusalen Öffnungswinkeln von 125° und 150°, mittels des Cercon® eye Scanners und des 3shape D-700 (beide DeguDent, Hanau), digitalisiert und Gerüste aus Zirkoniumdioxid für Einzelkronen hergestellt. Gefertigt wurden die Gerüste sowohl durch zentrale Netzwerkfertigung (Compartis®, DeguDent, Hanau-Wolfgang) als auch mittels der Fräseinheit Cercon® brain expert (DeguDent, Hanau). Ziel dieser Studie war es herauszufinden, bei welchem okklusalen Öffnungswinkel die bessere marginale Passung vorliegt. Gleichzeitig sollte untersucht werden, ob der Randschluss unterhalb der klinischen Toleranzgrenze von 120 µm liegt und wie groß die Unterschiede zwischen den verschiedenen Scansystemen und den beiden voneinander abweichenden Fertigungsmethoden sind. Hierfür wurden die einzelnen Kronengerüste entweder manuell aufgepasst oder nicht aufgepasst auf dem jeweiligen Metall Masterstumpf vermessen. Zur qualitativen und quantitativen Beurteilung wurde jeder der beiden Masterstümpfe zirkulär mit 24 Messpunkten versehen, an denen jedes einzelne Gerüst unter einem Auflichtmikroskop fotografiert und am Computer vermessen wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass die Mittelwerte innerhalb der gesamten Studie von 54,59 µm bis 71,71 µm bei allen hier verwendeten Parametern innerhalb des klinischen Toleranzbereichs von 120 µm lagen. Zugleich war zu erkennen, dass die marginale Passgenauigkeit durch das manuelle Aufpassen eines Zahntechnikers insgesamt deutlich verbessert werden konnte. Bei einer wie in dieser Studie mit einem Konvergenzwinkel von 2x2° eher steilen Präparation zeigte sich in bestimmten Stumpfbereichen ein vergrößerter marginaler Rand spalt bei den mit dem Cercon® eye Scanner digitalisierten Stümpfen. Bei den divergenten Herstellungsmethoden zeigten sich keine klinisch relevanten Unterschiede bezüglich der marginalen Passung. Insgesamt konnte gezeigt werden, dass speziell das Cercon® System bei zu steilem Präparationswinkel eine, im Vergleich, reduzierte marginale Passung erzielt, diese aber, nach wie vor, deutlich innerhalb des klinischen Toleranzbereiches liegt.

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Fornefett, Daniel
Contributors dc:contributor
  • Rödiger, Matthias Dr.
  • Miosge, Nicolai Prof. Dr.
  • Ihlow, Dankmar PD Dr.
  • Oppermann, Martin Prof. Dr.

Subjects

dc:subject × 12

Rights

dc:rights
Language dc:language
ger

Identifiers

dc:identifier.*
Identifier
https://dx.doi.org/10.53846/goediss-964
urn:nbn:de:gbv:7-webdoc-2873-3
webdoc-2873
659041103
OAI identifier oai:identifier
oai:ediss.uni-goettingen.de:11858/00-1735-0000-0006-B1C2-A

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source
Harvested from
Georg-August-Universität Göttingen
Base URL
ediss.uni-goettingen.de/oai/request
Last updated
2026-07-24
Source record
OAI-PMH GetRecord
citation

Fornefett, Daniel. Evaluation der marginalen Passgenauigkeit verschiedener CAD-Scansysteme in Abhängigkeit vom okklusalen Öffnungswinkel der Präparation. 2012. https://hdl.handle.net/11858/00-1735-0000-0006-B1C2-A