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Georg-August-Universität Göttingen

Untersuchung neuer computertomographischer Kriterien

Abstract

dc:description

50 symptomatisch gewordene, extrakranielle, atherosklerotisch bedingte Karotisstenosen (≥50%) wurden hinsichtlich neuer CT-Kriterien im Vergleich mit der Dopplersonographie und der DSA untersucht. Neben der Bestimmung des Stenosegrades nach ECST, CC und NASCET in der Durchmesser- und Querschnittsflächenmethode sowie der Frage, welche sich am besten im Vergleich bewährt, ging es um die Charakterisierung der durch Atherosklerose entstandenen ACI-Stenose in der CTA. Der Zusammenhang zwischen Stenoseeigenschaften und der Klinik wurde untersucht.Die duplexsonographische Stenosegraduierung erfolgte im Rahmen der Routinediagnostik unter der Supervision erfahrener Neurologen. Von 22 Patienten lagen die in der Angiographie bestimmten Stenosegrade nach der Durchmessermethode (ECST, CC, NASCET) aus einer parallel laufenden Studie vor. Für die Bestimmung von Stenosedurchmesser und Querschnittsfläche in der CTA kamen die drei etablierten Messmethoden ECST, NASCET und CC zum Einsatz. Die Oberfläche der Stenose wurde durch einfache visuelle Inspektion (glatt/ulzeriert, zentrisch/exzentrisch, weich/heterogen/verkalkt) charakterisiert. Bei der Kalklastbestimmung wurde in der Querschnittsfläche am Punkt der maximalen Stenose mit der Messung begonnen und die Plaque distal sowie proximal der Stenose verfolgt. Die klinischen Details wurden aus den Patientenakten entnommen. Es erfolgte die statistische Auswertung.Die Arbeit konnte zeigen, dass die Ergebnisse der CTA und der Dopplersonographie in der Bestimmung von ACI-Stenosen ≥50% vergleichbar sind. Von den drei Messmethoden CC, ECST und NASCET haben sich die CC und ECST im Vergleich mit Dopplersonographie und DSA am besten bewährt. NASCET hat u.a. aufgrund der Neigung zur Unterschätzung am schlechtesten abgeschnitten. Die Querschnittsflächenbestimmung von hochgradigen ACI-Stenosen (70-99%) hat sich im Vergleich mit der DSA und der Dopplersonographie sowie in der Plaquecharakterisierung etwas besser als der Durchmesser bewährt. Von Seiten des Untersuchers eignet sich die Querschnittsfläche zur Beurteilung der Oberfläche (Unterscheidung zwischen ulzeriert/glatt, zentrisch/exzentrisch) besser als der Durchmesser. Es konnte kein Zusammenhang zwischen der Kalklast und dem Stenosegrad nachgewiesen werden. Es hat sich erwartungsgemäß gezeigt, dass längere Stenosen eine signifkant höhere Kalklast aufweisen. Die exzentrischen, glatten Stenosen lagen häufiger als die ulzerierten, zentrischen Stenosen vor, was bereits in Studien als die Regel beschrieben wurde. Es konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen den Stenoseoberflächeneigenschaften und der Kalklast hergestellt werden. Die zentrischen Stenosen hatten nur tendenziell höhergradige Stenosen als die exzentrischen. Das Kollektiv repräsentierte eine typische Altersgruppe sowie Geschlechtsverteilung für die atherosklerotische Erkrankung.Die CTA hat sich im Vergleich sehr gut bewährt und kann demnach u.a. bei unklaren Dopplersonographiebefunden als zweites Verfahren eingesetzt werden. In der Stenosegradbestimmung stellt sich ECST als die geeignetste Methode im klinischen Alltag dar. Die Querschnittsflächenbestimmung könnte in Zukunft eine besondere Rolle einnehmen, da eine genaue Beschreibung der Oberflächenstruktur der Stenose und auf diese Weise eine Risikostratifizierung ermöglicht wird.

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Hesse, Anne-Katherina
Contributors dc:contributor
  • Larsen, Jörg Dr.
  • Schmidt, Holger PD Dr.

Subjects

dc:subject × 13

Rights

dc:rights
Language dc:language
ger

Identifiers

dc:identifier.*
Identifier
https://dx.doi.org/10.53846/goediss-791
urn:nbn:de:gbv:7-webdoc-2442-9
webdoc-2442
628572638
OAI identifier oai:identifier
oai:ediss.uni-goettingen.de:11858/00-1735-0000-0006-AF8D-6

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source
Harvested from
Georg-August-Universität Göttingen
Base URL
ediss.uni-goettingen.de/oai/request
Last updated
2026-07-24
Source record
OAI-PMH GetRecord
citation

Hesse, Anne-Katherina. Untersuchung neuer computertomographischer Kriterien. 2012. https://hdl.handle.net/11858/00-1735-0000-0006-AF8D-6