{"id":{"repo_id":"goettingen","oai_identifier":"oai:ediss.uni-goettingen.de:11858/00-1735-0000-0006-AF2C-D"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/goettingen/oai:ediss.uni-goettingen.de:11858/00-1735-0000-0006-AF2C-D","repository":{"repo_id":"goettingen","name":"Georg-August-Universität Göttingen","base_url":"https://ediss.uni-goettingen.de/oai/request"},"display":{"title":"Intrakranielle Volumenänderungen im Magnetresonanztomogramm (MRT) und neuropsychologische Veränderungen bei Patienten mit MCI (Mild Cognitive Impairment)","abstract":"35 Patienten mit der Diagnose Mild Cognitive Impairment wurden mit einer gleich großen Kontrollgruppe bezüglich intrakranieller Volumina im MRT (Gesamtgehirn, Kleinhirn, Temporallappen, Hippokampi, Ventrikelvolumen) und neuropsychologischer Testleitungen (WMS-R Logical Memory I & II, WMS-R Visual Reproduction I & II (Wechsler Memory Scale - revised) sowie HAWIE-R (Hamburg Wechsler Intelligence Examination - revised) ) verglichen.Sämtliche Hirnstrukturen waren in der MCI-Gruppe signifikant kleiner, das Ventrikelvolumen als Maß der inneren Atrophie signifikant größer.In der nach Geschlechtern getrennten Untersuchung zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern. Bei den Frauen ließ sich für alle untersuchten Strukturen eine deutliche Atrophie der Hirnsubstanz in der MCI-Gruppe nachweisen, während bei der MCI-Gruppe der Männer nur das Gesamtgehirn, der rechte Temporallappen und der linke Hippokampus signifikant kleiner waren. Dieser Effekt verstärkte sich noch durch die Berücksichtigung des intrakraniellen Volumens als Kovariate. Mit dem Gesamtgehirnvolumen als Kovariate war bei den Männern mit MCI keine der untersuchten Hirnstrukturen überproportional zum Gesamtgehirn atrophiert, wohingegen bei den Frauen mit MCI eine überproportionale Atrophie des Kleinhirns sowie der inneren Hirnstrukturen festzustellen war.In den neuropsychologischen Untersuchungen schnitten in allen Tests die MCI-Probanden deutlich schlechter ab als die Kontrollgruppe. In der korrelativen Analyse zwischen den neuroanatomischen Volumina und den neuropsychologischen Tests fiel auf, dass diese in den MCI-Gruppen stärker ausfielen als in den Kontrollgruppen. Insbesondere zeigten in den MCI-Gruppen die beiden Hippokampushemisphären eine auffallende Korrelation mit den Tests des WMS-R.","abstract_html":"35 Patienten mit der Diagnose Mild Cognitive Impairment wurden mit einer gleich großen Kontrollgruppe bezüglich intrakranieller Volumina im MRT (Gesamtgehirn, Kleinhirn, Temporallappen, Hippokampi, Ventrikelvolumen) und neuropsychologischer Testleitungen (WMS-R Logical Memory I &amp; II, WMS-R Visual Reproduction I &amp; II (Wechsler Memory Scale - revised) sowie HAWIE-R (Hamburg Wechsler Intelligence Examination - revised) ) verglichen.Sämtliche Hirnstrukturen waren in der MCI-Gruppe signifikant kleiner, das Ventrikelvolumen als Maß der inneren Atrophie signifikant größer.In der nach Geschlechtern getrennten Untersuchung zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern. Bei den Frauen ließ sich für alle untersuchten Strukturen eine deutliche Atrophie der Hirnsubstanz in der MCI-Gruppe nachweisen, während bei der MCI-Gruppe der Männer nur das Gesamtgehirn, der rechte Temporallappen und der linke Hippokampus signifikant kleiner waren. Dieser Effekt verstärkte sich noch durch die Berücksichtigung des intrakraniellen Volumens als Kovariate. Mit dem Gesamtgehirnvolumen als Kovariate war bei den Männern mit MCI keine der untersuchten Hirnstrukturen überproportional zum Gesamtgehirn atrophiert, wohingegen bei den Frauen mit MCI eine überproportionale Atrophie des Kleinhirns sowie der inneren Hirnstrukturen festzustellen war.In den neuropsychologischen Untersuchungen schnitten in allen Tests die MCI-Probanden deutlich schlechter ab als die Kontrollgruppe. In der korrelativen Analyse zwischen den neuroanatomischen Volumina und den neuropsychologischen Tests fiel auf, dass diese in den MCI-Gruppen stärker ausfielen als in den Kontrollgruppen. 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Bei den Frauen ließ sich für alle untersuchten Strukturen eine deutliche Atrophie der Hirnsubstanz in der MCI-Gruppe nachweisen, während bei der MCI-Gruppe der Männer nur das Gesamtgehirn, der rechte Temporallappen und der linke Hippokampus signifikant kleiner waren. Dieser Effekt verstärkte sich noch durch die Berücksichtigung des intrakraniellen Volumens als Kovariate. Mit dem Gesamtgehirnvolumen als Kovariate war bei den Männern mit MCI keine der untersuchten Hirnstrukturen überproportional zum Gesamtgehirn atrophiert, wohingegen bei den Frauen mit MCI eine überproportionale Atrophie des Kleinhirns sowie der inneren Hirnstrukturen festzustellen war.In den neuropsychologischen Untersuchungen schnitten in allen Tests die MCI-Probanden deutlich schlechter ab als die Kontrollgruppe. In der korrelativen Analyse zwischen den neuroanatomischen Volumina und den neuropsychologischen Tests fiel auf, dass diese in den MCI-Gruppen stärker ausfielen als in den Kontrollgruppen. Insbesondere zeigten in den MCI-Gruppen die beiden Hippokampushemisphären eine auffallende Korrelation mit den Tests des WMS-R.","The present study compared 35 patients with Mild Cognitive Impairment with the same number of normal controls regarding alterations of cerebral volumes (whole-brain, cerebellum, temporal lobes, hippocampal lobes, ventricular volume) and performance in neuropsychological examinations (WMS-R Logical Memory I & II, WMS-R Visual Reproduction I & II (Wechsler Memory Scale - revised), HAWIE-R (Hamburg Wechsler Intelligence Examination - revised)).In the MCI-Group, all cerebral volumes were significant smaller, the ventricular volume as the measurement of atrophy of the inner cerebral parts, was significant larger.The gender-separated analysis shows obvious differences between the two sexes. The female MCI-Group had significant smaller volumes for all tested cerebral structures than normal controls, the male MCI-Group had smaller volumes only for whole brain, right temporal lobe and left hippocampal lobe. These effects intensifies in consideration of the intracranial Volume as an cause variable. With the whole-brain-volume as an cause variable, in the male MCI-Group the volume loss in all parts corresponds to the volume loss of the whole brain. In contrast to these findings, in the female MCI-Group were disproportional volume losses in the cerebellum and the inner parts of the brain.In all neuropsychological examinations achieved the MCI-Group significant lower scores than the normal controls. The correlation analysis of the cerebral volumes with the neuropsychological scores showed more intensified correlations in the MCI-Group than in the control group. In the MCI-Groups, particularly both of the hippocampal lobes correlated significant with the tests of the WMS-R."]},{"key":"dc:format","label":"Dc Format","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Intrakranielle Volumenänderungen im Magnetresonanztomogramm (MRT) und neuropsychologische Veränderungen bei Patienten mit MCI (Mild Cognitive Impairment)","Cerebral volume alterations in MRI (Magnetic Resonance Imaging) and neuropsychological alterations in patients with MCI (Mild Cognitive Impairment)"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Weniger, Godehard PD Dr.","Irle, Eva Prof. Dr.","Knauth, Michael Prof. Dr."],"dc:creator":["Dörnte, Jan"],"dc:date":["2012-04-16T17:22:11Z","2013-01-30T23:50:49Z","2007-01-31","2007-11-07"],"dc:description":["35 Patienten mit der Diagnose Mild Cognitive Impairment wurden mit einer gleich großen Kontrollgruppe bezüglich intrakranieller Volumina im MRT (Gesamtgehirn, Kleinhirn, Temporallappen, Hippokampi, Ventrikelvolumen) und neuropsychologischer Testleitungen (WMS-R Logical Memory I & II, WMS-R Visual Reproduction I & II (Wechsler Memory Scale - revised) sowie HAWIE-R (Hamburg Wechsler Intelligence Examination - revised) ) verglichen.Sämtliche Hirnstrukturen waren in der MCI-Gruppe signifikant kleiner, das Ventrikelvolumen als Maß der inneren Atrophie signifikant größer.In der nach Geschlechtern getrennten Untersuchung zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern. 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The female MCI-Group had significant smaller volumes for all tested cerebral structures than normal controls, the male MCI-Group had smaller volumes only for whole brain, right temporal lobe and left hippocampal lobe. These effects intensifies in consideration of the intracranial Volume as an cause variable. With the whole-brain-volume as an cause variable, in the male MCI-Group the volume loss in all parts corresponds to the volume loss of the whole brain. In contrast to these findings, in the female MCI-Group were disproportional volume losses in the cerebellum and the inner parts of the brain.In all neuropsychological examinations achieved the MCI-Group significant lower scores than the normal controls. The correlation analysis of the cerebral volumes with the neuropsychological scores showed more intensified correlations in the MCI-Group than in the control group. 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