Georg-August-Universität Göttingen
Elucidation of Theg Gene Role in Spermatogenesis and Characterisation of a Novel Spontaneous Mutation Named “nax” in Mouse
Abstract
dc:descriptionIn der vorliegenden Arbeit wird ein differentiell experimiertes Gen, das als Theg bezeichnet wird isoliert und charakterisiert. Es wird postuliert, dass unbekannte Faktoren aus Sertoli Zellen die Expression des Theg Gens erhöhen können. Das Theg -Gens kodiert für ein unbekanntes Protein. Für die funktionelle Analyse des Theg -Gens und für die Aufklärung der Rolle des Theg -Gen für die Spermatogenese, wurde das Theg -Gen in knockout Mäusen inaktiviert. In der ersten knock-out Mauslinie wurde das Theg- Protein C-terminal deletiert. In dieser Mauslinie zeigten die heterozygoten und homozygoten Tiere einen normalen Phänotyp und Theg defiziente männliche Mäuse waren fertil. Daraus folgt, dass das C-terminale Ende des Theg-Proteins keine essentielle Rolle für die Spermatogenese und männliche Fertität spielt. In der zweiten knockout Mauslinie, wurde die N-terminale Domäne des Theg-Proteins deletiert. Auch in diesem Fall waren männliche und weibliche Tiere fertil. Bei diesen Mäusen wurde kein abbaranter Phänotyp festgestellt. Diese Ergebnisse haben ergeben, dass das Theg-Protein nicht für die Spermatogenese notwendig ist. In dieser Arbeit wurde auch das humane homologe Theg -Gen isoliert und charakterisiert. Bei der Herstellung von knockout Mäusen, wurde eine spontane Mutation mit der Bezeichnung nax in den ES-Zellen vorgenommen. Diese Mutation war autosomal-rezessiv. Die nax Mäuse zeigen ein komplettes Ausfallen der Haare nach der Geburt und zeigen eine Wachstumsretardierung im Laufe der Entwicklung. Ein ataxiähnlicher Phänotyp wurde am Tag 10 nach der Geburt beobachtet. Histologische Untersuchungen an den nax Mäusen haben ein DCN (distorted deep cellular nuclei) und eine Störung in der Organisation von Zellen im cerebellärem Kortex gezeigt. Die Granula-Zellen aus dem EGL (external granula layer) können nicht gerichtet in Richtung zum EGL wandern. Um die Ätiology des cerebellären Defekts zu verstehen, wurde das Cerebellum nach der Geburt histologisch untersucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen haben gezeigt, dass der cerebelläre Defekt im pränatalen Stadium beginnt. Für das Mapping des nax -locus wurde eine Kopplungsanalyse im Mausgenom durchgeführt. Analysen der ersten 42 betroffenen Tiere (C57BL/6Jx129X1/SvJ) zeigen eine starke Kopplung mit der Markern D2mit206 (51.4 cM) in der Mitte von Chromosom 2. Bei genaueren Mapping und Haplotyp-Analysen könnte der Locus in einer Region von 800 kb zwischen dem Marker M98 (88.8 Mb) und M140 (89.6 Mb) auf dem Chromosom 2 lokalisiert werden. Zur Zeit werden 24 Kandidaten-Gene innerhalb dieses Locus auf ihre Expression und Mutation in der kodierenden Region untersucht.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Mannan, Ashraf-ul
- Contributors dc:contributor
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- Engel, Wolfgang Prof. Dr. Dr.
- Engel, Wolfgang Prof. Dr.
- Hoyer-Fender, Sigrid PD Dr.
Subjects
dc:subject × 17Rights
dc:rights- Language dc:language
- eng
Identifiers
dc:identifier.*- Identifier
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https://dx.doi.org/10.53846/goediss-577
urn:nbn:de:gbv:7-webdoc-492-2
webdoc-492
367114143 - OAI identifier oai:identifier
- oai:ediss.uni-goettingen.de:11858/00-1735-0000-0006-AE77-7