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Freie Universität Berlin

Der Stellenwert der Hemobahn-Viabahn-Endoprothese in der Therapie chronisch- komplexer Läsionen der Arteria femoralis superficialis

Abstract

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Ziel: In der vorliegenden prospektiven, nichtrandomisierten klinischen Studie wurde der Wert der HVE im Behandlungskonzept von Patienten mit symptomatischen chronisch-komplexen Läsionen der Arteria femoralis superficialis untersucht. Methodik: Im Zeitraum von 1998-2004 wurden bei 56 Patienten an 59 Extremitäten insgesamt 82 HVE (78 Hemobahnen / 4 Viabahnen) zur Therapie von Stenosen (14%) oder Verschlüssen (86%) der Arteria femoralis superficialis perkutan platziert. Ergebnisse: Die mittlere Läsionslänge betrug 10,9 cm, die mittlere Länge der platzierten HVE 15,9 cm und der mittlere Endoprothesendurchmesser 6,1 mm. Das mittlere Nachbeobachtungsintervall betrug 55 Monate. Der technische Erfolg der Stent-Implantation lag bei 98,3%. Die primären versus sekundären Offenheitsraten in den ersten 30 Tagen nach HVE-Applikation waren 90% vs. 95%. 59 primären Interventionen stehen 91 Gesamtinterventionen gegenüber. Die primären/sekundären Offenheitsraten bezogen auf alle behandelten und nachuntersuchten Extremitäten betragen nach einem Jahr 67%/81% (n = 58), nach drei Jahren 57%/80% (n = 49) und nach sechs Jahren 36%/64% (n = 13). Nach den initialen Erfahrungen wurden die Indikationen geprüft und nachfolgend lediglich bei eingeschränkter, sogenannter Idealindikation mit der HVE behandelt. Als Idealindikationen galten: > 1 cm unauffälliges vor- und nachgeschaltetes Gefäßsegment, fehlende Läsion im 1. Poplitealsegment, mindestens eine offene Unterschenkelarterie; das Fehlen ausgeprägter Verkalkungen und das Gewährleisten einer adäquaten Thrombozytenfunktionshemmung. Unter Berücksichtigung dieser Idealindikationen betrugen die primären/sekundären Offenheitsraten nach einem Jahr 80%/91% (n = 47), nach drei Jahren 71%/89% (n = 39) und nach sechs Jahren 57%/86% (n = 8). Zusammenfassung: Die Hemobahn-Viabahn-Endoprothese eignet sich nach unseren Erfahrungen mit 59 Behandlungsfällen, wovon 48 den von uns definierten Idealindikationen entsprachen, zur Therapie ausgewählter komplexer femoraler Gefäßläsionen und längerstreckiger Verschlüsse. Bei Beachtung der aufgrund unserer Erfahrungen erarbeiteten Idealindikationen oder Anwendungslimitierungen konnten wir Offenheitsraten ermitteln, welche denen der günstigsten Verläufe nach femoropoplitealer Bypasschirurgie vergleichbar sind. Die Patienten können langfristig von dieser Behandlungsmethode allein oder einer erst zeitlich verzögert erforderlichen femoropoplitealen Bypassanlage profitieren.

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Schwabe, Claudia

Subjects

dc:subject × 3

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ger

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Freie Universität Berlin
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refubium.fu-berlin.de/oai/request
Last updated
2026-08-21
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Schwabe, Claudia. Der Stellenwert der Hemobahn-Viabahn-Endoprothese in der Therapie chronisch- komplexer Läsionen der Arteria femoralis superficialis. 2007. https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13799