Freie Universität Berlin
Die hochfrequenzinduzierte interstitielle Thermotherapie (HFITT) in bipolarer Technik zur Behandlung von malignen Tumoren im Kopf-Hals-Bereich unter besonderer Berücksichtigung des Oropharynx
Abstract
dc:description.abstractAls neues minimal invasives Verfahren wird die hochfrequenzindizierte Thermotherapie (HFITT) in bipolarer Technik mit dem CelonProSurge ENT bei tumorösen Raumforderungen eingesetzt. Dieser unterscheidet sich von konventionellen HFITT-Applikatoren durch einen internen Kühlkreislauf, der die Verwendung höherer Leistungen und somit größere Koagulationsvolumina ermöglicht . In der Therapie von ausgedehnten Tumoren des Kopf-Hals-Bereiches liegen bisher keine wissenschaftlichen Erfahrungen vor. Die anatomische Komplexität dieser Region mit eng benachbarten vaskulären und nervalen Strukturen, an die meist der Tumor heranreicht, erlaubt eine hochfrequenzinduzierte Thermotherapie nur in Kenntnis des zu erwartenden Koagulationsvolumens. Ziel der Untersuchung war es, aufzuzeigen, dass der CelonProSurge ENT bei einem austherapierten Kopf-Hals-Tumor Einsatz finden kann. Die Untersuchungen wurden zunächst am Putenbrust-Modell unter Verwendung des CelonProSurge ENT durchgeführt. Dabei konnten die optimale Leistung [W] und Applikationsdauer bestimmt werden, bei der aufgrund einer Selbstlimitierung des Koagulationsvolumens ein Übergreifen auf sensible vaskuläre und nervale Strukturen verhindert werden kann.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Groß, Anja
Subjects
dc:subject × 5Rights
- Licence dc:rights.uri
- Language dc:language
- ger
Identifiers
dc:identifier.*- Identifier URI
- http://dx.doi.org/10.17169/refubium-16135