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Die Sicht der betroffenen Person auf das eigene Altern begrenzt sich dabei nicht auf die aktuelle Entwicklungen im höheren Lebensalter, sondern sie schließt die gesamte Lebensgeschichte mit ein. Aus der Gesamtheit dieser Lebenserfahrungen konstruiert sich der Mensch seine Biographie. Sie repräsentiert einen im Wissen der Person verankerter Informationszusammenhang als mentales Modell, in dem auch bewegungsbezogene Erfahrungen als Bewegungs- und Sportbiographie (BS) integriert sind. Die BS gibt darüber Auskunft, welche biographisch relevanten Erfahrungen bestimmend sind für die aktuell im höheren Erwachsenenalter erleb-ten Wirkungen und Konsequenzen von Bewegungsaktivitäten. Im Rahmen der Arbeit werden zunächst die grundlegende Zugänge zum Altern und der eigene Ansatz vorgestellt. In den nachfolgenden Kapitel wird das zugrundeliegende Modell ausführlich erläutert. Dabei werden Konzepte der mentalen Modellbildung aufgegriffen, um Komponenten und Strukturen der BS zu beschreiben. <br>Im Anschluß an die theoretische Grundlegung wird die Anwendung des Modells der BS in Rahmen einer empirischen Untersuchung dargestellt. 1998 wurde mittels qualitativer Methoden die Struktur der BS von 9 SeniorensportlerInnen erhoben. Zum Einsatz kamen qualitative Interviewmethoden die mit einem mit graphischen Verfahren verknüpft wurden, um ein individuelles Strukturbild des BS zu entwickeln. Die Ergebnisse zeigen, daß die Bedeutung und das Erleben der sportlichen Aktivität im höheren Alter auf einem individuell ausdifferenzierten System von biographisch bedingten Informationszusammenhängen basiert, die in die Repräs","abstract_html":"Die Bedeutung des höheren Alters in Zusammenhang mit Bewegungsaktivitäten sind in der Sportwissenschaft ein breit diskutiertes Thema. 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