{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:95"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:95","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Quasiklassischer Ansatz für volldifferentielle Ionisationsquerschnitte","abstract":"Zur Bestimmung niedrig-differentieller Ionisationsquerschnitte, <br>speziell an atomarem Wasserstoff, hat sich die Methode der CTMC <br>(classical trajectory Monte-Carlo) als '`robustes Arbeitspferd'' <br>erwiesen. Diese Methode besitzt jedoch an zwei wesentlichen <br>Stellen Einschränkungen: zum einen sind hochdifferentielle <br>Querschnitte oft sehr schlecht, zum anderen sind Targets mit <br>mehreren Elektronen klassisch instabil, sodaß diese mit adhoc <br>eingeführten Zusatzpotentialen stabilisiert werden müssen. <br> <br>Wir gehen der Frage nach, welcher Teil dieser Näherung/Methode für <br>diese starken Abweichungen/Einschränkungen verantwortlich ist und wie <br>sie beseitigt werden können. <br> <br>Wir betrachten die klassische Näherung der zeitabhängigen <br>Quantenmechanik im Moellerformalismus und können damit zeigen, wie in <br>diesem Bild beliebige nichtstationäre Phasenraumverteilungen <br>benutzt werden können. Damit sind wir in der Lage, im Vergleich <br>zur Standard-CTMC deutlich <br>verbesserte klassische absolute voll differentielle <br>Ionisationsquerschnitte an Wasserstoff in einem weiten <br>Energiebereich zu berechnen. <br> <br>Im weiteren zeigen wir, wie Mehrelektronentargets ohne <br>zusätzliche '`Stabilisation'' behandelt werden können. Erste <br>Rechnungen mit einem Heliumtarget demonstrieren, daß der <br>entwickelte Formalismus, der ohne zusätzliche Stabilisierungen <br>oder Hilfspotentiale auskommt, funktioniert.","abstract_html":"Zur Bestimmung niedrig-differentieller Ionisationsquerschnitte, &lt;br&gt;speziell an atomarem Wasserstoff, hat sich die Methode der CTMC &lt;br&gt;(classical trajectory Monte-Carlo) als &#x27;`robustes Arbeitspferd&#x27;&#x27; &lt;br&gt;erwiesen. Diese Methode besitzt jedoch an zwei wesentlichen &lt;br&gt;Stellen Einschränkungen: zum einen sind hochdifferentielle &lt;br&gt;Querschnitte oft sehr schlecht, zum anderen sind Targets mit &lt;br&gt;mehreren Elektronen klassisch instabil, sodaß diese mit adhoc &lt;br&gt;eingeführten Zusatzpotentialen stabilisiert werden müssen. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Wir gehen der Frage nach, welcher Teil dieser Näherung/Methode für &lt;br&gt;diese starken Abweichungen/Einschränkungen verantwortlich ist und wie &lt;br&gt;sie beseitigt werden können. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Wir betrachten die klassische Näherung der zeitabhängigen &lt;br&gt;Quantenmechanik im Moellerformalismus und können damit zeigen, wie in &lt;br&gt;diesem Bild beliebige nichtstationäre Phasenraumverteilungen &lt;br&gt;benutzt werden können. Damit sind wir in der Lage, im Vergleich &lt;br&gt;zur Standard-CTMC deutlich &lt;br&gt;verbesserte klassische absolute voll differentielle &lt;br&gt;Ionisationsquerschnitte an Wasserstoff in einem weiten &lt;br&gt;Energiebereich zu berechnen. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Im weiteren zeigen wir, wie Mehrelektronentargets ohne &lt;br&gt;zusätzliche &#x27;`Stabilisation&#x27;&#x27; behandelt werden können. Erste &lt;br&gt;Rechnungen mit einem Heliumtarget demonstrieren, daß der &lt;br&gt;entwickelte Formalismus, der ohne zusätzliche Stabilisierungen &lt;br&gt;oder Hilfspotentiale auskommt, funktioniert.","abstract_has_math":false,"creators":["Geyer, Tihamér"],"institution":null,"degree_name":null,"degree_level":null,"degree_discipline":null,"degree_department":null,"school":null,"contributors":["Rost, Jan-Michael"],"advisors":[],"committee_chairs":[],"committee_members":[],"year":null,"date_issued":"","date_published":null,"updated_at":"2026-07-24T02:21:24Z","subjects":["Wignerverteilung","Moeller-Formalismus","electron impact ionization","moeller formalism","CTMC","Wigner distribution","phase space description"],"languages":[],"rights":[],"rights_urls":[],"identifier_entries":[]},"links":{"outbound_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/data/95","outbound_label":"Repository record","outbound_source":"source_url"},"metadata_groups":[{"id":"people","label":"People","entries":[{"key":"dc:contributor","label":"Contributor","values":["Rost, Jan-Michael"]},{"key":"dc:creator","label":"Author","values":["Geyer, Tihamér"]}]},{"id":"academic_context","label":"Academic Context","entries":[{"key":"dc:type","label":"Dc Type","values":["DoctoralThesis"]}]},{"id":"subjects_keywords","label":"Subjects and Keywords","entries":[{"key":"dc:subject","label":"Dc Subject","values":["Wignerverteilung","Moeller-Formalismus","electron impact ionization","moeller formalism","CTMC","Wigner distribution","phase space description"]}]},{"id":"additional","label":"Additional Metadata","entries":[{"key":"dc:description.abstract","label":"Abstract","values":["Zur Bestimmung niedrig-differentieller Ionisationsquerschnitte, <br>speziell an atomarem Wasserstoff, hat sich die Methode der CTMC <br>(classical trajectory Monte-Carlo) als '`robustes Arbeitspferd'' <br>erwiesen. Diese Methode besitzt jedoch an zwei wesentlichen <br>Stellen Einschränkungen: zum einen sind hochdifferentielle <br>Querschnitte oft sehr schlecht, zum anderen sind Targets mit <br>mehreren Elektronen klassisch instabil, sodaß diese mit adhoc <br>eingeführten Zusatzpotentialen stabilisiert werden müssen. <br> <br>Wir gehen der Frage nach, welcher Teil dieser Näherung/Methode für <br>diese starken Abweichungen/Einschränkungen verantwortlich ist und wie <br>sie beseitigt werden können. <br> <br>Wir betrachten die klassische Näherung der zeitabhängigen <br>Quantenmechanik im Moellerformalismus und können damit zeigen, wie in <br>diesem Bild beliebige nichtstationäre Phasenraumverteilungen <br>benutzt werden können. Damit sind wir in der Lage, im Vergleich <br>zur Standard-CTMC deutlich <br>verbesserte klassische absolute voll differentielle <br>Ionisationsquerschnitte an Wasserstoff in einem weiten <br>Energiebereich zu berechnen. <br> <br>Im weiteren zeigen wir, wie Mehrelektronentargets ohne <br>zusätzliche '`Stabilisation'' behandelt werden können. Erste <br>Rechnungen mit einem Heliumtarget demonstrieren, daß der <br>entwickelte Formalismus, der ohne zusätzliche Stabilisierungen <br>oder Hilfspotentiale auskommt, funktioniert."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Quasiklassischer Ansatz für volldifferentielle Ionisationsquerschnitte"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Rost, Jan-Michael"],"dc:creator":["Geyer, Tihamér"],"dc:description.abstract":["Zur Bestimmung niedrig-differentieller Ionisationsquerschnitte, <br>speziell an atomarem Wasserstoff, hat sich die Methode der CTMC <br>(classical trajectory Monte-Carlo) als '`robustes Arbeitspferd'' <br>erwiesen. Diese Methode besitzt jedoch an zwei wesentlichen <br>Stellen Einschränkungen: zum einen sind hochdifferentielle <br>Querschnitte oft sehr schlecht, zum anderen sind Targets mit <br>mehreren Elektronen klassisch instabil, sodaß diese mit adhoc <br>eingeführten Zusatzpotentialen stabilisiert werden müssen. <br> <br>Wir gehen der Frage nach, welcher Teil dieser Näherung/Methode für <br>diese starken Abweichungen/Einschränkungen verantwortlich ist und wie <br>sie beseitigt werden können. <br> <br>Wir betrachten die klassische Näherung der zeitabhängigen <br>Quantenmechanik im Moellerformalismus und können damit zeigen, wie in <br>diesem Bild beliebige nichtstationäre Phasenraumverteilungen <br>benutzt werden können. Damit sind wir in der Lage, im Vergleich <br>zur Standard-CTMC deutlich <br>verbesserte klassische absolute voll differentielle <br>Ionisationsquerschnitte an Wasserstoff in einem weiten <br>Energiebereich zu berechnen. <br> <br>Im weiteren zeigen wir, wie Mehrelektronentargets ohne <br>zusätzliche '`Stabilisation'' behandelt werden können. Erste <br>Rechnungen mit einem Heliumtarget demonstrieren, daß der <br>entwickelte Formalismus, der ohne zusätzliche Stabilisierungen <br>oder Hilfspotentiale auskommt, funktioniert."],"dc:format.medium":["application/pdf"],"dc:subject":["Wignerverteilung","Moeller-Formalismus","electron impact ionization","moeller formalism","CTMC","Wigner distribution","phase space description"],"dc:title":["Quasiklassischer Ansatz für volldifferentielle Ionisationsquerschnitte"],"dc:type":["DoctoralThesis"]},"updated_at":"2026-07-24T02:21:24Z"}