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Massenkorruption und Beschädigung der militärischen Professionalität durch Mythen des Mutes und Talents. - 3. 1850-1860: Einzug des Mythos des Mutes in das bürgerliche Politikverständnis, Höhepunkt im utopischen Militarismus, der Krieg und Gewalt als moralisch läuternde Instanzen sieht, deren Anwendung zur Errichtung bürgerlicher Sozialstrukturen führe. - 4. 1860-1870: Konkurrenz von Bürgermilizen mit dem stehenden Heer um Gewaltmonopol und Gefährdung des Berufsstands des Offiziers. Links-bürgerliche Offiziere behaupteten, vor allem das stehende Heer hätten einen moralisch läuternden Effekt auf die Gesellschaft. - 5. 1871-1874: Innermilitärischer Konflikt unter Offizierscliquen. Die Übervorteilten bedienen sich des utopischen Militarismus, um ihre Forderungen durchzusetzen. Gründung eines Kasinos und Beeinflussung der Politik. Vor dem Hintergrund des deutschen Sieges über Frankreich von 1871 Hinterfragen des Mythos des Mutes als Grundlage des spanischen Militärsystems. - 6. 1878-1886: Neue innermilitärische Konfliktpotentiale durch Demobilisierung der Armee Ende der Kolonialkriege und republikanische Umsturzversuche. Erster Versuch der Politik, die militärische Institution zu modernisieren. Armee wehrt sich. - 7. 1881-1908: Veteranen der Protestbewegung gründen ein neues Kasino und betreiben nach preußischem Vorbild eine nationalistische Neuorientierung des Utopismus. - 8. 1883-1895: Lehrerschaft der Academia General Militar versucht, den Mythos des Mutes als Grundlage der spanischen Militärorganisation durch preußischen Mythos der Ehre abzulösen. Vermischung der Mythen führt zu einem explosionsartigen Aufbruch der innermilitärischen Konfliktpotentiale. - 9. 1895: Ehemalige Akademieschüler richten ein Pronunciamiento zur Wahrung ihrer Ehre gegen Kriegsminister und politisches System.","abstract_html":"1. 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