{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:8"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:8","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Bestimmung des totalen hadronischen Wirkungsquerschnitts in der Photon-Photon-Streuung mit dem OPAL-Detektor","abstract":"Am Elektron-Positron-Speicherring LEP am CERN wurde mit dem OPAL-Detektor <br>für den Prozeß (e+e- --> e+e-Hadronen) der differentielle Wirkungsquerschnitt <br>dWQee/dWgg gemessen. <br>Hierbei ist Wgg die invariante Masse des Photon-Photon-Systems. <br>Dies geschieht durch Entfalten der unvollständig rekonstruierten <br>invarianten Masse Wrek des hadronischen Endzustandes <br>zu der invarianten Masse Wgg des Photon-Photon-Systems. <br>Aus dem differentiellen Wirkungsquerschnitt dWQee/dWgg läßt sich <br>durch Division mit der <br>theoretisch berechenbaren differentiellen Luminositäatsfunktion dLgg/dWgg <br>unter Berücksichtigung zusätzlicher Formfaktoren <br>der Wirkungsquerschnitt WQgg <br>für den Prozeß (Photon Photon --> Hadronen) als Funktion <br>der invarianten Masse Wgg des Photon-Photon-Systems bestimmen. <br>Die differentiellen Luminositätsfunktion dLgg/dWgg <br>beschreibt die Abstrahlung der Photonen von den <br>Strahlelektronen und -positronen und die Formfaktoren ermöglichen <br>die Extrapolation von den quasi-reellen Photonen mit kleinem <br>negativem Quadrat des Viererimpulsübertrags, Q^2, zu reellen Photonen <br>mit Q^2=0. <br> <br>Dies wurde für die drei Elektron-Positron-Schwerpunktsenergien <br>von 161 GeV, 172 GeV und <br>183 GeV im Wgg-Bereich 10 GeV < Wgg < 110 GeV durchgeführt. <br> <br>Es zeigt sich der erwartete Anstieg des totalen hadronischen Photon-Photon-Wirkungsquerschnitts WQgg <br>mit zunehmendem invarianter Masse Wgg des Photon-Photon-Systems <br>bei großen Werten von Wgg, welcher zuvor bei Experimenten, die nicht am LEP Elektron-Positron-Speicherring <br>arbeiten, noch nicht beobachtet werden konnte.","abstract_html":"Am Elektron-Positron-Speicherring LEP am CERN wurde mit dem OPAL-Detektor &lt;br&gt;für den Prozeß (e+e- --&gt; e+e-Hadronen) der differentielle Wirkungsquerschnitt &lt;br&gt;dWQee/dWgg gemessen. &lt;br&gt;Hierbei ist Wgg die invariante Masse des Photon-Photon-Systems. &lt;br&gt;Dies geschieht durch Entfalten der unvollständig rekonstruierten &lt;br&gt;invarianten Masse Wrek des hadronischen Endzustandes &lt;br&gt;zu der invarianten Masse Wgg des Photon-Photon-Systems. &lt;br&gt;Aus dem differentiellen Wirkungsquerschnitt dWQee/dWgg läßt sich &lt;br&gt;durch Division mit der &lt;br&gt;theoretisch berechenbaren differentiellen Luminositäatsfunktion dLgg/dWgg &lt;br&gt;unter Berücksichtigung zusätzlicher Formfaktoren &lt;br&gt;der Wirkungsquerschnitt WQgg &lt;br&gt;für den Prozeß (Photon Photon --&gt; Hadronen) als Funktion &lt;br&gt;der invarianten Masse Wgg 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